Herzinfarkt

Der gestresste Mitarbeiter einer Firma sitzt am Schreibtisch. Er hatte sich schon den ganzen Tag nicht wohlgefühlt. Plötzlich hat er ein Engegefühl in der Brust und in die Arme ausstrahlende Schmerzen. Er ruft hektisch seine Kollegin ins Büro. Als sie ihn sieht, bemerkt sie, dass er kaltschweißig und blass im Gesicht ist. Er hat Todesangst. Was kann die Kollegin tun?

Maßnahmen

  • Sorgen Sie für Ruhe. Jede Anstrengung muss vermieden werden. Lagern Sie den Erkrankten mit erhöhtem Oberkörper, am besten gleich am Boden. Der Mann soll langsam und tief durchatmen, dabei kann er sich selbst mit den Armen (am Boden) abstützen.
  • Veranlassen Sie sofort einen Notruf (144).
    Falls vorhanden, lassen Sie einen Defibrillator und einen Verbandskasten holen. Knien Sie sich hinter den Erkrankten, lassen Sie seine Arme nach hinten aufstützen und sagen Sie ihm, dass bald Hilfe eintrifft. Öffnen Sie beengende Kleidungsstücke, wie Krawatte oder Gürtel.
  • Sorgen Sie für frische Luft, öffnen Sie die Fenster (Basismaßnahmen).
  • Decken Sie ihn zu und sorgen Sie weiter für Ruhe.Sprechen Sie mit dem Erkrankten. Bereiten Sie ihn darauf vor, dass in Kürze der Rettungsdienst eintrifft.

 

Falls der Erkrankte nicht mehr situationsgemäß reagiert, aber eine normale Atmung hat, so ist er bewusstlos.
Bringen Sie ihn in die stabile Seitenlage.
Sollte keine normale Atmung feststellbar sein, so beginnen Sie sofort mit der Wiederbelebung (Atem-Kreislauf-Stillstand).

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