Asthmaanfall

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Dr. Wolfgang Schreiber vom Österreichischen Roten Kreuz erklärt die plötzliche Atemnot bei einem Asthmaanfall: "Bei einem Anfall werden die Atemwege eingeengt, weil sich die Bronchialmuskulatur zusammenzieht, die Schleimhäute anschwellen und sich zähflüssiger Schleim bildet. Medikamente (hauptsächlich Sprays), die Asthmakranke immer bei sich haben sollen, können die Situation erleichtern. Bei der Verabreichung von Sprays können Ersthelfer behilflich sein. Da jedoch die Atmung in Gefahr ist, muss rasch auch der Notruf abgesetzt werden."
Der Mediziner rät: „Sorgen Sie für Frischluft, jedoch Vorsicht: Kälte kann den Anfall verschlimmern.“

„Die häufigsten Auslöser eines Anfalls“, so Schreiber „sind Infektionen der Atemwege, Allergien - etwa auf Tierhaare, Aufregung, Stress, Anstrengung, Rauchen oder Chemikalien. Zur Vorbeugung ist es wichtig, den jeweils auslösenden Faktor, also entweder Reizstoffe oder äußere Umstände, zu kennen und zu vermeiden.“ Wer generell zu starker Schleimbildung neigt, sollte überdies auf reichliche Flüssigkeitszufuhr achten.

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