Wunden

Schürfwunde_Hand_reinigen

"Fast 17.000 Personen verletzen sich im Durchschnitt alleine beim Wandern, Bergsteigen oder Mountainbiken pro Jahr“ sagt Dr. Wolfgang Schreiber, Chefarzt vom Österreichischen Roten Kreuz. Körperliche Fitness, besonnenes Verhalten und richtige Ausrüstung könnten Verletzungen so mancher „Umfaller“ verhindern oder verringern.

Typische Verletzungen nach Stürzen beim Sport sind Abschürfungen, Platzwunden, aber auch Knochenbrüche sind möglich. Helm und Handschuhe oder Handgelenksschützer, Knie- und Ellbogenschützer vermindern das Verletzungsrisiko an Kopf, Beinen, Armen, Ellbogen sowie Händen und Handgelenken. Diese gehören zur Standardausrüstung, empfiehlt Schreiber.

Wunden, seien es Hautabschürfungen oder andere, bergen mehrere Gefahren. Dr. Schreiber erläutert: „Ist die Haut teilweise oder völlig zerstört, verliert sie ihre Funktion, den Körper vor Krankheitserregern zu schützen. Je nach Tiefe der Verletzungen können größere Blutgefäße, Nerven oder Muskeln ebenfalls verletzt sein, wie z. B. bei der Schnittwunde.“ Bei Wunden besteht auch Infektionsgefahr. Ist die Wunde durch Eitererreger infiziert, kann eine Blutvergiftung folgen. Ist die Wunde mit Erde, Mist, rostigen Nägeln oder Holzspänen verschmutzt, droht eine Infektion durch Tetanuserreger. Dagegen gibt es keine natürlichen Abwehrstoffe, aber eine Tetanus-Schutzimpfung.

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