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Mag. Raoul Fortner von der Austrian Aeronautics Industries Group erklärte zuerst wofür die AAI steht. Sie finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen und zählt um die 30 Mitglieder, die 80-90% der österreichischen Zulieferindustrie abdecken. Die Drohnenarbeitsgruppe der AAI sieht sich vor allem als „rule maker“, da jetzt die Pionierzeit in der Drohnenentwicklung angebrochen sei. Mag. Fortner verwies vor allem auf den hohen Sicherheitsstandard in der Luftfahrttechnik als Folge der zahlreichen Lufttüchtigkeitshinweise und behandelte auch die Fortschritte im (regionalen) internationalen Bereich. Ihm zufolge werden Drohnen bzw UAVs (Unmanned Aerial Vehicles) in zwei Klassen unterschieden; bei Klasse I besteht noch Sichtverbindung [auch: VLOS Visual Line of Sight] und bei Klasse II besteht eine solche nicht mehr [auch: BLOS Beyond Line of Sight]. UAS (Unmanned Aeral Systems) über 150 kg werden von der EU gesetzliche geregelt, darunter greift die nationale Gesetzesgebung, in concreto das Luftfahrgesetz (LFG). Mag. Fortner legte vor allem die zivilen Einsatzmöglichkeiten von Drohnen in seinen Fokus der Präsentation – da Drohnen vor allem im Umweltschutz, in der (zivilen) Landesverteidigung, in der Forschung, bei Katastrophenfällen und zum Schutz von kritischer Infrastruktur zum Einsatz kommen und ihnen dort ein großes und nützliches Potenzial zukommen könnte. Als noch zu klärende Rechtsfragen nannte er den Datenschutz und die Privatsphäre, versicherungstechnische Fragen und das jeweilige Landesrecht. Die größte Herausforderung – vor allem in der Entwicklung – stellte für Mag. Fortner  jedenfalls der „autonomous flight“ dar.

Die Präsentation Mag. Fortner, Austrian Aeronautics Industries Group

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