HVR-Seminar 2015: „Rechtsfragen autonomer Waffensysteme“

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Das Institut für Völkerrecht, Luftfahrtrecht und Internationale Beziehungen der Johannes Kepler Universität Linz veranstaltete am 9. Oktober 2015 in Kooperation mit dem Europäischen Trainings- und Forschungszentrum für Menschenrechte und Demokratie der Universität Graz, dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres sowie dem Österreichischen Roten Kreuz das Seminar „Rechtsfragen autonomer Waffensysteme“ an der JKU.

 


Aus Sicht des humanitären Völkerrechts konzentrieren sich die Rechtsprobleme auf jene autonomen Systeme, die zum Einsatz lebensgefährdender Waffengewalt in der Lage sind (LAWS, lethal autonomous weapon systems). Die rund 50 Besucher des Seminars kamen vor allem aus der Forschung und Praxis des Völkerrechts sowie der Automatisationstechnik sowie von Einsatzorganisationen (Rotes Kreuz, Österreichisches Bundesheer) und erhielten im Laufe des Tages einen Überblick über die Thematik aus Sicht von Entwicklern, Anwendern und Rechtsexperten.

 

Zu den einzelnen Vorträgen

Die einzelnen Vorträge finden Sie - geordnet nach den jeweiligen Panels, in denen sie stattgefunden haben auf den nachfolgenden Seiten zum Download.

Technische und militärische Fragen autonomer Waffensysteme
Dr. Stefan Mitsch, Carnegie Mellon University (Pittsburgh)/JKU
Ing. Gregor Schnoell, CEO EyeAero GmbH
ObstltdG Mag. Markus Kohlweg, BMLVS, Sekt. II. Abt. MilStrat

Völkerrechtliche Fragen autonomer Waffensysteme
Em. O. Univ.-Prof. Dr Karl Zemanek, Universität Wien
A. Univ.-Prof. Dr. Sigmar Stadlmeier, LL.M., JKU Linz
A. Univ.-Prof. Dr Gerd Oberleitner, Karl Franzens Universität Graz
Tassilo Singer, Universität Passau
Dr. Peter Steiner, BMEIA

Panel- und Plenardiskussion
Chair: Dr. Bernhard Schneider, ÖRK
Resumée durch Botschafter Univ.-Prof. Dr. Helmut Tichy, BMEIA/Karl Franzens Universität Graz

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