Abschließende Diskussion

hvr drohnen panel

Die Vortragenden des Nachmittagspanels stellten sich im Anschluss den Fragen des Publikums, welches sich zahlreich und fundiert zu Wort meldete. Zum Teil wurden auch Fragen an die Experten des Vormittagsprogramms gerichtet, und so entstanden unter der Leitung von Dr. Bernhard Schneider, Leiter der Rechtsabteilung des ÖRK, lebhafte Diskussionen.

 

Besprochen wurden unter anderem ein möglicher kleinster gemeinsamer Nenner im Umgang mit autonomen Waffen und der „lange Atem“ des Völkerrechts, also der lange Weg von einer Völkerrechtsverletzung bis zu deren Verurteilung.

 

Schließlich wurde das Seminar von Botschafter Univ.-Prof. Dr. Helmut Tichy, Leiter des Völkerrechtsbüros im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, stellvertretend für alle Veranstalter in einem konzisen Resumée zusammengefasst. Dieser Abschluss zeigte noch einmal ganz deutlich, wie umfassend das Tagesprogramm war und unterstrich, dass bei Veranstaltungsende schlussendlich keine Frage dieses komplexen Themenkreises unberührt geblieben war.

 

Mag dem Thema auch der Hauch von Science Fiction anhaften, so ist das humanitäre Völkerrecht doch meistens „einen Krieg im Rückstand“; die Linzer Veranstaltung war zumindest gleichauf mit der Entwicklung der Waffensysteme, die im Fokus standen.

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