Ein Anruf der Hautärztin am späten Abend sorgt für Unbehagen – es folgt ein persönliches Gespräch am nächsten Tag in ihrer Ordination – und dann ist es plötzlich Gewissheit – das entfernte Muttermal ist ein Melanom, bösartiger Hautkrebs. Katharina kann es nicht glauben, sie ist doch erst neun ... doch das Schicksal kennt kein Alter...

 

Für schwerkranke Kinder wie Katharina folgen stationäre Krankenhausaufenthalte, zahlreiche Untersuchungen und oft auch Chemotherapie. Für die Familie ist es eine äußerst schwierige Zeit - eine Zeit des Hoffens, des Bangens und vor allem des Wartens. In den therapiefreien Zeiten ist die Familie meist auf sich selbst gestellt, an Urlaub ist kaum zu denken, obwohl sie gerade jetzt einen Ort der Erholung und des Krafttankens benötigen – einen Ort, an dem die Welt für einige Zeit in Ordnung kommt, einen Fels in der Brandung – eine Burg auf festem Granit – die Kinderburg Rappottenstein.

 

Die Kinderburg Rappottenstein befindet sich auf der mitteralterlichen Burg Rappottenstein, mitten im idyllischen Waldviertler Hochland. Die Burg ist mit Elektrizität, Zentralheizung, Schlaf- und Wohnräumen sowie mit modernen Badezimmern ausgestattet und kann mit dem Auto leicht erreicht werden.

In Zusammenarbeit mit der Familie Abensperg und Traun schafft das niederösterreichische Rote Kreuz auf der Burg Rappottenstein ein Erholungsangebot mit begleitenden Aktivitäten für Familien mit schwer oder chronisch kranken Kindern, damit die betroffenen Familien in dieser schweren Zeit Kraft und Energie für den weiteren Weg schöpfen können.

Ihr Ansprechpartner:

Bettina Stiedl
Projektleitung Kinderburg Rappottenstein
Email

Informationsbroschüre der Kinderburg (PDF)

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