Visual STille Katastrophen Rotes Kreuz und Echo Kampagne

Rotes Kreuz und ECHO in Europa

Eine neue Kampagne macht die Bürger der EU auf Stille Katastrophen und die damit verbundene Hilfeleistung aufmerksam. Sie wurde von der Internationen Förderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), dem Europäischen Amt für humanitäre Hilfe der Europäischen Kommission (ECHO) und elf europäischen Rotkreuzgesellschaften ins Leben gerufen.

 

Alle Details auch auf der englischspracigen Kampagnenseite: www.ifrc.org/silentdisasters

 



Partnerschaft zwischen IFRC, europäischen Rotkreuzgesellschaften & ECHO

  • Partnerschaften wie die zwischen dem Roten Kreuz und ECHO ermöglichen bessere und innovativere Antworten auf Katastrophen und können Gemeinschaften dort stärken, wo es am wichtigsten ist.
  • Seit 1994 arbeiten ECHO und die europäischen Rotkreuzgesellschaften gemeinsam daran, Menschen auf der ganzen Welt zu helfen.
  • ECHO würdigt die Fähigkeit und Kompetenz des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds, Menschen und Gemeinschaften nach Katastrophen oder Krisen oft als erste und einzige humanitäre Organisation helfen zu können.
  • ECHO hat seine erneute und verlässliche Unterstützung des DREF bekräftigt. Damit können das Rote Kreuz und der Rote Halbmond auch weiterhin Menschen im Ausland sofort helfen. Dies kommt insbesondere den Betroffenen kleiner und mittelgroßer Katastrophen und gesundheitlicher Notlagen zugute.

 

Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften (IFRC)

  • Die IFRC ist das größte auf Freiwilligkeit beruhende, humanitäre Netzwerk der Welt. Sie erreicht über ihre 187 nationalen Mitgliedsgesellschaften jedes Jahr 150 Millionen Menschen.
  • Rotes Kreuz und Roter Halbmond handeln vor, während und nach Katastrophen und gesundheitlichen Notlagen, um betroffenen Menschen zu helfen und ihre Lebensqualität zu verbessern.
  • Die Arbeit des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds wird von sieben Grundsätzen gelenkt - Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität.
  • Seit der Gründung 1863 sind Freiwillige das Rückgrat des Internationalen Roten Kreuzes und Roten Halbmonds. Heute gibt es weltweit mehr als 13 Millionen Freiwillige. Sie sind von zentraler Bedeutung für die Aktivitäten des Roten Kreuzes und Roten Halbmonds.
  • Das Rotkreuz- und Rothalbmond-Freiwilligennetzwerk ist ein effizientes Mittel, um Risiken zu senken und Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Freiwilligen leben in den Gemeinschaften, denen sie helfen, und kennen sie gut. Sie sind in der einzigartigen Position, auf Katastrophen vorbereitet zu sein, auf sie reagieren und die Risiken verringern zu können.
  • Weltweit unterstützen Nationale Rotkreuz- und Rothalbmond-Gesellschaften Behörden als unabhängige Helfer auf humanitärer Ebene. So entsteht ein neutraler und unparteiischer humanitärer Raum. Rotes Kreuz und Roter Halbmond können betroffenen Menschen ohne Hindernisse helfen, egal ob sie in den größten Metropolen der Welt oder in den abgelegensten Dörfern leben.
  • Die IFRC und die Nationalen Mitgliedsgesellschaften bieten Regierungen aktive Unterstützung in der Entwicklung starker rechtlicher Rahmen für Katastrophenvorsorge, Risikominimierung, Hilfe und Wiederaufbau an.
  • In der Europäischen Union arbeiten 27 Nationale Rotkreuzgesellschaften daran, das Leben der Menschen in ihren eigenen Ländern und im Ausland zu verbessern.



Das Europäische Amt für humanitäre Hilfe (ECHO)

  • Die Europäische Union ist weltweit der größte Geldgeber für humanitäre Hilfsprogramme und ist einer der globalen Hauptakteure. Sie leistet über 50 Prozent der humanitären Hilfe. Das Europäische Amt für Humanitäre Hilfe (ECHO) wurde 1992 als Ausdruck der europäischen Solidarität mit Menschen in Not auf der ganzen Welt ins Leben gerufen. 2004 wurde es zur Generaldirektion. 2010 wurde auch der Katastrophenschutz mit aufgenommen, damit Interventionen im Katastrophenfall innerhalb und außerhalb der EU besser koordiniert werden können.
  • Durch ECHO ist die EU in der humanitären Hilfe engagiert und ist den gleichen Prinzipien wie die Rotkreuz- und Rothalbmondfamilie verschrieben: Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit.
  • Viele der großen humanitären ECHO-Finanzentscheidungen für Nothilfe nach Katastrophen enthalten auch Ziele der Katastrophenvorsorge und Linderung der Auswirkungen. Diese Aktivitäten sind Teil der ECHO-Hilfsoperationen in von humanitären Krisen betroffenen Gebieten.
  • Seit 1996 unterstützt die EU Katastrophenvorsorge-Projekte auf der ganzen Welt über das ECHO-Programm zur Katastrophenvorsorge (DIPECHO). ECHO legt besonderen Fokus auf Vorsorgemaßnahmen, die auf die Menschen ausgerichtet sind. Um lokale Gemeinschaften und Behörden besser auf Naturkatastrophen vorzubereiten werden ihre Bewältigungs- und Abwehrkapazitäten gestärkt.
  • Um zu zeigen, dass sich bei der Stärkung der Widerstandsfähigkeit humanitäre Hilfe und Entwicklungshilfe überschneiden, hat die Europäische Kommission dem Europaparlament und dem Europarat eine neue politische Linie vorgeschlagen. Dieser zeigt wie Entwicklungshilfe und humanitäre Hilfe verändert werden sollten, um Widerstandsfähigkeit zu steigern und die Anfälligkeit zu verringern.
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