19.02.2012

Semesterferien: Vorsicht auf Skipisten geboten

Jedes Jahr endet für viele Wintersportler das Pistenvergnügen im Krankenhaus. Das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) prognostiziert für diese Saison über 8.600 Pistenunfälle und mahnt gerade in den Semesterferien zu mehr Vorsicht.

Foto: Rotes Kreuz Bruck/Kapfenberg

Nach extremer Kälte und starkem Wind hat sich rechtzeitig zu Ferienbeginn passables Skiwetter eingestellt - doch so mancher Schwung endet im Krankenhaus.

 

Im UKH Kalwang werden an Ferientagen bis zu zehn verletzte Skifahrer versorgt, sagt Primar Harald Etschmaier: „Wir sind hier in einer Region, wo viele Sportler unterwegs sind, also ist im Zusammenhang mit den Ferien zu erwarten, dass da mehr Sportverletzte kommen.“

 

Kreuzbandrisse, Unterschenkelbrüche und Schulterverletzungen sind nach wie vor die häufigsten Unfallfolgen. Schwere Kopfverletzungen wurden dagegen seltener: Fast jedes Kind trägt einen Helm, und auch 80 Prozent der Erwachsenen schützen ihren Kopf.

 

Experten des Kuratoriums für Verkehrssicherheit rechnen heuer mit mehr als 8.600 Skifahrern und Snowboardern, die sich so schwer verletzten, dass sie ins Krankenhaus müssen: „Die Hauptunfallursache ist Selbstüberschätzung der Skifahrer. Da geht’s um Müdigkeit, um Konzentrationsschwächen, um mögliche Sichtprobleme“, so Peter Felber vom KfV.

 

Neun von zehn Unfällen sind Alleinunfälle, also ohne Beteiligung eines zweiten Skifahrers. Der Großteil dieser Unfälle passiert am Nachmittag - gerade in den Ferien ist die Drängerei auf so mancher Talabfahrt groß und eine defensive Fahrweise ratsam. „Es gibt ganz einfache Maßnahmen, die man setzen kann: Langsamer fahren und vielleicht ein wenig pausieren“, so Felber.

 

Neun von zehn Unfällen sind Alleinunfälle, also ohne Beteiligung eines zweiten Skifahrers. Der Großteil dieser Unfälle passiert am Nachmittag - gerade in den Ferien ist die Drängerei auf so mancher Talabfahrt groß und eine defensive Fahrweise ratsam. „Es gibt ganz einfache Maßnahmen, die man setzen kann: Langsamer fahren und vielleicht ein wenig pausieren“, so Felber.

 

Vorsicht ist weiterhin auch im Tourenbereich geboten: Auf den obersteirischen Bergen gilt Lawinenwarnstufe drei.

 

Quelle: ORF-Steiermark

 

Links: 

Kuratorium für Verkehrssicherheit

Lawinenwarndienst Steiermark 

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