18.12.2012

Krankentransport in Gefahr!

Präsident o.Univ.Prof. DDr. Gerald Schöpfer

Präsident DDr. Gerald Schöpfer

„Wir stehen gewaltig unter Druck, unsere Wirtschafsprüfer haben uns schon gewarnt. Wir fordern keine Tariferhöhung sondern lediglich einen Werteausgleich“, sagt Präsident Schöpfer.

Das Rote Kreuz führt pro Jahr in der Steiermark etwa 450.000 Krankentransporte durch. Dabei entstehen vor allem durch Personal, Treibstoff und Material Kosten. Kosten, die durch die Gemeinden, das Land und die Sozialversicherungsträger (allen voran die Steiermärkische Gebietskrankenkasse) gedeckt sein sollten.

 

Die Gemeinden und das Land passten ihre Beiträge 2009 an. Der Tarif zwischen Rotem Kreuz Steiermark und der Gebietskrankenkasse stammt aus dem Jahr 1999! Seither fand lediglich eine einmalige Inflationsanpassung von rund 3,5 % statt.

 

Der für 2012 prognostizierte Verbraucherpreisindex liegt um 31,08 % über dem Wert von 1999. Das Rote Kreuz fordert jedoch lediglich 19,5 % da es eisern spart und Synergien effektiv nutzt!

 

Das Rote Kreuz Steiermark suchte in der jüngeren Vergangenheit mehrmals das Gespräch mit den Sozialversicherungsträgern. Trotz dem Erst der Lage zeigen sich diese nicht für konstruktive Gespräche bereit.

 

Passt die Gebietskrankenkasse ihren Beitrag auch weiterhin nicht an, wird die Bevölkerung unter massiven Einbußen in der Qualität der Krankentransporte leiden müssen. Es drohen Wartezeiten und bis zu 150 Kündigungen!

 

„Ich möchte jetzt nicht unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verunsichern und hoffe auf Verständnis seitens der Gebietskrankenkasse“ betont Präsident Schöpfer und „Es ist eine eigenartige Situation, wenn die GKK Steiermark Gewinne schreibt und man auf der Kostenbremse steht und keine kostendeckenden Tarife gewährt, da ist die Welt nicht in Ordnung“.


Für den 19. Dezember ist ein weiterer Gesprächstermin mit der Gebietskrankenkasse Steiermark vereinbart.

 

Presseaussendung

 

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