GSD LKH (1)

Der Rotkreuz-Sozialdienst betreut seit mehr als einem Jahr sehr erfolgreich hilfsbedürftige Patienten während der Wartezeit in den Ambulanzen des LKH Bruck.

Rund 40 ehrenamtliche Helfeinnen und Helfer - der Älteste ist gestandene 84 Jahre alt - betreuen von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 13 Uhr die wartenden Patienten. Dadurch schlägt man mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die Rettungssanitäter müssen nicht mehr auf ihre Patienten warten, hilflose Menschen werden während der Wartezeit vom Sozialdienst betreut. Und das Pflegepersonal des Krankenhauses ist entlastet, das ja nach der Übergabe für die Patienten verantwortlich ist.

Auch Hildegard Ruhdorfer, die Pflegedirektorin des Brucker Krankenhauses, sieht große Vorteile für ihr Personal. "Das Projekt ist sehr gut angelaufen und auch sehr gut angekommen. Das ist eine für alle zufriedenstellende Lösung", meint Ruhdorfer. Für die Pflegedirektorin ist die Entlastung des Ambulanzpersonals vor allem nach erfolgter Untersuchung beziehungsweise Behandlung gegeben: "Die Schwestern müssen jetzt nicht mehr alle paar Minuten nachschauen. ob es dem Patienten noch gut geht, bis die Rettung eintrifft."

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