Vergiftungen

An eine Vergiftung muss man denken, wenn plötzlich schwere Krankheitserscheinungen auftreten, z. B.:

  • Bewusstseinsstörung - Bewusstlosigkeit
  • Rauschzustände
  • Übelkeit - Erbrechen - Durchfall
  • Hautveränderungen (Blässe, Röte, Blauverfärbung)
  • Pupillenveränderungen
  • Atem- und Kreislaufstörungen.


Je nachdem, ob der Vergiftete bei oder ohne Bewusstsein ist, sollten Sie folgendermaßen vorgehen:

Patient ohne Bewusstsein:

 

  • Notfalldiagnose stellen
  • Entsprechende lebensrettende Maßnahmen durchführen
  • Notruf absetzen
  • Vorgefundene Giftreste sicherstellen und ins Krankenhaus mitnehmen.

 

Patient bei Bewusstsein:

 

  • Gift bekannt: Die Vergiftungsinformationszentrale, Tel.: 01/406 43 43, anrufen und deren Anordnungen durchführen
  • Schockbekämpfung durchführen
  • Vorgefundene Giftreste sicherstellen und ins Krankenhaus mitnehmen.


Kinder in Gefahr:

Jährlich kommt es zu ca. 3000 Vergiftungsunfällen bei Kindern. Besonders gefährlich sind Medikamente (verursachen 50 % aller Vergiftungen), Chemikalien (Putz-, Waschmittel etc.), Zigaretten und Alkohol.
Medikamente sollen für Kinder unerreichbar aufbewahrt und Chemikalien niemals in Lebensmittelflaschen abgefüllt werden. Zigaretten und Alkohol dürfen nicht frei zugänglich sein.
Ein ganz normales Geschirrspülmittel kann, wenn es in Kinderhände gerät, gefährliche Folgen haben!

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