02.06.2017 20:12

Rotes Kreuz präsentiert Leistungsbericht: Freiwillige sind Leuchttürme in der rauen See der Gleichgültigkeit

Am Freitag, dem 2. Juni, fand im Veranstaltungszentrum Leibnitz die Generalversammlung des Roten Kreuzes Steiermark statt. Bei der Präsentation des Tätigkeitsberichtes wurden viele Beispiele menschlichen Wirkens vor den Vorhang gestellt.

Rotes Kreuz präsentiert Leistungsbericht: Freiwillige sind Leuchttürme in der rauen See der Gleichgültigkeit

Die größte humanitäre Organisation der Steiermark wählte heuer das Veranstaltungszentrum Leibnitz als Veranstaltungsort für die Generalversammlung. Präsident Mag. Dr. Werner Weinhofer begrüßte zahlreiche Ehrengäste gemeinsam mit Landeshauptmann Herman Schützenhöfer und Landeshauptmannstellvertreter Mag. Michael Schickhofer an der Spitze sowie hunderte Delegierte, Funktionäre, freiwillige und hauptberufliche MitarbeiterInnen zur Festveranstaltung begrüßen.

 

Im Rahmen der Generalversammlung wurde der Tätigkeitsbericht des Steirischen Roten Kreuzes – die Bilanz der Menschlichkeit – für das Jahr 2016 präsentiert. Darin aufgelistet findet sich eine Übersicht über die vielfältige humanitäre Arbeit des Roten Kreuzes im abgelaufenen Jahr – vom Rettungsdienst bis zu den sozialen Bereichen, vom Blutspendedienst bis zur Jugendförderung. Dabei konnten die Verantwortungsträger stolz auf eine positive Bilanz zurückblicken.

 

>>> Der Leistungsbericht des Roten Kreuzes Steiermark 2016

>>> Diese Auszeichnungen wurden im Zuge der Generalversammlung 2017 verliehen

 

2,86 Millionen unbezahlte Dienststunden haben die 11.400 freiwilligen MitarbeiterInnen des Roten Kreuzes Steiermark im Jahr 2016 geleistet – und damit der Volkswirtschaft einen Betrag von rund 77,3 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln erspart. (Wenn man die Dienststunde mit nur 27,-- Euro bewertet.) Alle 57 Sekunden wurde in der Steiermark ein Rettungsfahrzeug des Roten Kreuzes zu einem Einsatz gerufen, knapp 553.000 Einsätze waren zu bewältigen. Tausende verletzte oder erkrankte Menschen bedurften einer professionellen Betreuung durch das Rote Kreuz. Mehr als 52.000 Blutkonserven wurden von engagierten Menschen gespendet. Die Pflege und Betreuungs- Dienste führten über 445.000 Hausbesuche durch und  betreuten tausende pflegebedürftige Mitmenschen. So liest sich die stolze Leistungsbilanz des Steirischen Roten Kreuzes für das abgelaufene Jahr, die auch die zahlreichen Ehrengäste aus Politik und Gesellschaft, sichtlich beeindruckte.

 

In der Jugend liegt die Kraft, so sagt man. Eine Weisheit, der man im Roten Kreuz Steiermark besondere Bedeutung zukommen lässt. 30 Jahre gibt es sie nun, die Rotkreuz-Jugendgruppen. Zum alten Eisen gehört die Idee der außerschulischen Jugendarbeit beim Roten Kreuz damit aber noch lange nicht! 1.155 Jugendliche verbringen steiermarkweit einen Teil ihrer Freizeit beim Roten Kreuz – und es werden immer mehr. Über  70 Prozent der Jugendlichen in den Jugendgruppen bleiben dem Roten Kreuz auch nach Abschluss ihres 17. Lebensjahres treu. So gesehen ist das Rote Kreuz also bestens für die Zukunft gerüstet.

 

Am 2. Juni stand der Stolz auf die Leistungen der fast 11.400 freiwilligen und 1.330 beruflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie auf die über 600 Zivildienstleistenden im Mittelpunkt.

 „Unsere Freiwilligen sind echte Vorbilder für die Bevölkerung, ich bezeichne Sie gerne als Leuchttürme in der rauen See der Gleichgültigkeit“, freut sich Präsident Weinhofer über den steten humanitären Einsatz seiner Mannschaften und ergänzt: „Auch der vorbildliche Arbeitseinsatz der beruflichen MitarbeiterInnen und der Zivildienstleistenden muss hervorgehoben werden, welcher sehr viel zum Gemeinwohl der Menschen in unserem Bundesland beiträgt.“

 

„Vielen Menschen, welche die Hilfe des Roten Kreuzes in Anspruch nehmen mussten, oder welche diese beispielsweise als Angehörige miterlebten, wurde wiederum klar, wie wichtig ein starkes Rotes Kreuz ist. Nicht auszudenken, wenn unsere Hilfsorganisation nicht in dieser breiten und starken Präsenz flächendeckend vorhanden wäre.“ resümierte Präsident Weinhofer. Er bedankte sich bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr herzlich und schloss die Veranstaltung mit den Worten: „Wir können auch heuer mit Stolz sagen: ja, wir haben etwas weitergebracht, aber es ist noch viel zu tun".

 

 

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