Wo sind die Solferinos von morgen?
2. Kommandantentag des Tiroler Roten Kreuzes

Mag. Robert Dempfer (links) sprach vor den Führungskräften des Tiroler Roten Kreuzes über „Die Solferinos von morgen“. Rechts. Veranstaltungsleiter Landesrettungskommandant Heinz Wolf.
Wie schauen die sozialen Herausforderungen der Gegenwart aus? Wozu braucht das Rote Kreuz Gesellschaftspolitik? Wie schauen die nicht alltäglich im Rampenlicht stehenden Leistungsbereiche des Roten Kreuzes aus? Was macht das Rote Kreuz beispielsweise mit Kindertageszentrum, „Kontakt & Co“, Suchdienst und in den Bereichen für „Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ oder Migration?
Über solche Themen, aber auch über bekannte Tätigkeitsbereiche des Roten Kreuzes wurden rund 100 Führungskräfte des Tiroler Roten Kreuzes am Samstag, „ganz nahe am Weltrotkreuz-Tag“, informiert und weitergebildet. Die Rotkreuz-Akademie im Landesverband Tirol in Rum war Schauplatz dafür.
Berichte über nicht alltäglichen Einsätze, beispielsweise in Verbindung mit Straftaten, über Berge-Einsätze, Suchaktionen oder Wohnhausbrände aus der Sicht von Hilfskräften und Betroffenen, lieferten entsprechende Erfahrungswerte und Einblicke in die Arbeit anderer Einsatzorganisationen.
„Es ist entscheidend, dass die Führungskräfte des Tiroler Roten Kreuzes über möglichst viele Bereiche unserer umfangreichen Organisation Bescheid wissen“, beschreibt Veranstaltungsleiter Landesrettungskommandant Heinz Wolf die Erfahrungen aus diesem Kommandantentag. „Nur so ist auch ein verständnisvoller Blick über den Rand der eigenen Tätigkeit möglich.“
