03.07.2011

Tiroler Rotkreuz-Landesjugendbewerb 2011 in Fulpmes:

Leben retten ist keine Frage des Alters, sondern der richtigen Einstellung!

Bilder (c) Tanzer, Link & Eller

Impressionen 2011

Was passiert, wenn über 200 Jugendliche zwischen 12 und 18, 100 Betreuer und 120 Helfer am kommenden Wochenende in Fulpmes ihr Können zeigen?

Wie sieht das aus, wenn Tirols Jugend beweist, dass Zivilcourage bei einem Notfall kein Fremdwort und Lebensrettung eigentlich ganz leicht erlernbar ist?

 

Dass Tirols Jugendliche die richtige Einstellung mitbringen, wenn es ums Helfen geht, das bewiesen sie beim heurigen Tiroler Rotkreuz-Jugendbewerb in Fulpmes.

Der Wettbewerb schlug dabei alle Rekorde. Mit 44 Gruppen aus allen Teilen des Landes und 307 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer (inkl. Betreuer) und allen Helfern und Organisatoren wird mindestens jeder zehnte Tiroler Rotkreuz-Mitarbeiter in Fulpmes mit dabei sein, Zuschauer und Besucher noch nicht mitgerechnet.

 

Nach der publikumswirksamen Startnummern-Auslosung unter der Leitung von ÖFB-Teamchef Didi Constantini am Freitagabend, konnten auf drei publikumswirksamen Bewerbsstationen für Ersthelfer (Bronzebewerb) und drei weiteren für angehende Sanitäter (Silber / Gold) während des ganzen Samstages mitten im Fulpmes die Kenntnisse der Jugendlichen in Erster Hilfe und Sanitätshilfe beobachtet und - vermutlich auch - bestaunt werden.

Mehr als 120 Bewerter, Experten für realistische Unfalldarstellung, "Unfallopfer", Auswerter und weitere Mitarbeiter aus ganz Tirol sorgten für einen reibungslosen Bewerb.

 

Die Teilnehmer der Team- und Einzelbewerbe bewiesen ihr Können bei Situationen, die durchaus ähnlich schon real passiert sind: von Verkehrs- über Arbeitsunfälle in einheimischen Betrieben, von Freizeitunfällen und Vergiftungen bis hin zu internen Notfällen, von leichten Versorgungen, die mit einem einfachen Pflaster versorgt werden können, bis hin zu Reanimationen, bei denen es „um das Leben geht“.

Nicht nur Ruhe bewahren oder die richtige Erste Hilfe zu leisten, war  dabei gefragt, auch Teamwork und der richtige psychologische Umgang mit den „Unfallopfern“ wurde bewertet.

 

„Die Jugendlichen wissen, dass sie helfen können“, stellt Jürgen Bombardelli, Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes, klar, „sie schauen nicht weg, sondern haben Leben retten geübt und stellen ihr Können hier unter Beweis. Da können sich einige Ältere wirklich etwas abschauen."

 

Die Siegerehrung bot ein weiteres VIP-Highlight für alle TeilnehmerInnen und Besucher. Präsident Reinhard Neumayr und Bezirksstellenleiter Günther Ennemoser übergaben die Siegespreise gemeinsam mit Willi Denifl und Gregor Schlierenzauer. Für Stimmung war gesorgt!

 

Die Sieger:

Bronze 1: Blutgruppe Innsbruck 1

Bronze 2: Fruchttiger Längenfeld

Silber 1: Hall Silber

Silber 2: Blutgruppe Innsbruck2

Gold: Mix Mayrhofen & Schwaz

 

 

Impressionen 2011 [ hier ]

 

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