30.06.2012

Tiroler Rotkreuz-Landesjugendbewerb 2012 in Sillian

Leben retten ist keine Frage des Alters, sondern der richtigen Einstellung!

Credit: Foto Rotes Kreuz Tirol

Unter den strengen Augen der Bewerter und zahlreicher interessierter Besucher zeigten die Jugendlichen ihre perfekte Hilfe, beispielsweise nach einer Explosion oder nach Unfällen mit Fahrzeugen oder bei der Arbeit.

Was passiert, wenn rund 300 Jugendliche zwischen 12 und 18, 100 Betreuer und 120 Helfer am letzten Juni-Wochenende in Sillian/Osttirol ihr Können zeigen?
Wie sieht das aus, wenn Tirols Jugend beweist, dass Zivilcourage bei einem Notfall kein Fremdwort und Lebensrettung eigentlich ganz leicht erlernbar ist?


Dass Tirols Jugendliche die richtige Einstellung mitbringen, wenn es ums Helfen geht, das bewiesen sie von 29.6. bis 1.7.2012 beim heurigen Tiroler Rotkreuz-Jugendbewerb in Sillian.
Mit 38 Gruppen aus allen Teilen des Landes und gut 300 gemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer (inkl. Betreuer) und allen Helfern und Organisatoren war mindestens jeder zehnte Tiroler Rotkreuz-Mitarbeiter in Sillian in Osttirol mit dabei, Zuschauer und Besucher noch nicht mitgerechnet.


Auf publikumswirksamen Bewerbsstationen für Ersthelfer (Bronzebewerb) und weiteren für angehende Sanitäter (Silber / Gold) konnten während des ganzen Tages mitten in der Osttiroler Gemeinde die Kenntnisse der Jugendlichen in Erster Hilfe und Sanitätshilfe beobachtet und - vermutlich auch - bestaunt werden.
Mehr als 120 Bewerter, Experten für realistische Unfalldarstellung, "Unfallopfer", Auswerter und weitere Mitarbeiter aus ganz Tirol sorgten für einen reibungslosen Bewerb, der ausgezeichnet von der Rotkreuz-Bezirksstelle Osttirol vorbereitet wurde.
Die Teilnehmer der Team- und Einzelbewerbe bewiesen ihr Können bei Situationen, die durchaus ähnlich schon real passiert sind: von Verkehrs- über Arbeitsunfälle in einheimischen Betrieben bis hin zu internen Notfällen, von leichten Versorgungen, die mit einem einfachen Pflaster versorgt werden können, bis hin zu Reanimationen, bei denen es „um das Leben geht“.
Nicht nur Ruhe bewahren oder die richtige Erste Hilfe zu leisten, ist dabei gefragt, auch Teamwork und der richtige psychologische Umgang mit den „Unfallopfern“ wird bewertet.
„Die Jugendlichen wissen, dass sie helfen können“, stellte Jürgen Bombardelli, Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes, klar, „sie schauen nicht weg, sondern haben Leben retten geübt und stellen ihr Können hier unter Beweis. Da können sich einige Ältere wirklich etwas abschauen.“

 

Die Sieger:

Bronze 1 (Erste Hilfe - Gruppengröße: 6)
1. Längenfeld
2. Innsbruck
3. Nassereith
 
Bronze 2
(Erste Hilfe  - Gruppengröße: 6)
1. Hall
2. Kitzbühel
3. St. Jakob - St. Veit
 
Silber 1
(Sanitätshilfe - Gruppengröße: 5)
1. Längenfeld
2. Imst 2
3. Telfs
 
Gold
(Sanitätshilfe  - Gruppengröße: 2)
1. Zirl
2. Schwaz
3. Mayrhofen-Schwaz

 

 


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