TAUCHERGRUPPE

Boot futur
ÖRK/Tauchergruppe

Geschichte: Seit mittlerweile 1976 ist die Tauchergruppe fixer Bestandteil der Bezirksstelle Innsbruck-Land, mit Standort in der Ortsstelle Seefeld.

 

Die Idee, des „exotischen“ Tauchens mit den damaligen technischen Hilfsmitteln in die Hilfsorganisation des Roten Kreuzes zu integrieren, wurde erstmals 1969 durch Neuner Eberhard umgesetzt. Die eigentliche Gründung der Tauchergruppe erfolgte dann 1976 durch Sesselmeier Ludwig, Dietmar Pucher, Rudolf Mikolasch und Rudolf Kleinheinz.


Der ehemalige Bezirksstellenleiter Fritz Pucher unterstütze die Ambitionen, eine Tauchergruppe zu gründen und daraus entstand dann 1976 die Tauchergruppe Seefeld aus anfangs nur 4 Mitgliedern. Damals konnte sich Seefeld rühmen, als einzige Rotkreuzstelle Österreichs über eine eigene Tauchergruppe zu verfügen. Die Männer wurden über Piepser verständigt, wenn es galt, Bergungen aus Flüssen und Seen z. B. nach Auto- oder Badeunfällen durchzuführen.

 

Die Ausrüstung ist aus heutiger Sicht in die Kategorie „steinzeitlich“ einzuordnen. Es wurde mit 10l Flaschen, den legendären „Memroad“- Automaten und natürlich ohne die heutzutage selbstverständliche Tarierweste getaucht. Umso mehr ist der Enthusiasmus, Mut und das Engagement der Männer zu werten und die Leistungen unter den damaligen Umständen und technischen Rahmenbedingungen um einiges höher einzustufen und bedürfen höchster Anerkennung und Wertschätzung. „Wir sind damals mit Geräten u. a. einem Hartschalenboot, einem Kompressor zum Aufladen auf 20 Atü und fünf Tauchanzügen, davon 2 Trockentauchanzügen, die je 14.000.- S gekostet haben, sehr gut ausgerüstet gewesen“ berichtet Ludwig Sesselmeier, einer der damaligen Gründungsmitglieder, der die technischen Weiterentwicklungen seit dieser Zeit natürlich interessiert mit verfolgt hat.

 

Regelmäßige Übungen wurden schon damals fleißig abgehalten. So wurden z. B am Seefelder See Eistauchübungen abgehalten, um die Bergung eines eingebrochenen Eisläufers im See zu simulieren. Als weiter Pioniertat ist die „Erforschung“ des Drachensees und des Piburger Sees in den späten 70er Jahren zu werten. Natürlich kombinierte man - wie heute auch – das Nützliche mit dem Angenehmen, und so wurden im adriatischen Meer und an verschiedensten Seen Übungen durchgeführt, um weitere wertvolle Erfahrungen zu sammeln.


Im Laufe der Zeit der ist die Mitgliederanzahl der Tauchergruppe Seefeld stetig angestiegen, da auch der Tauchsport immer beliebter und verbreiteter wurde.

Heute zählt die bestens ausgebildete und ausgerüstete Tauchergruppe 20 Mitglieder, die mit großem Einsatz einen wertvollen Beitrag im Rettungswesen leistet.

socialshareprivacy info icon