MEGUS TIROL

Die rettungsdienstliche Versorgung der österreichischen Bevölkerung hat nicht zuletzt durch den Ausbau verschiedener Notarztsysteme ein hohes Niveau erreicht.

Auch im Bereich der Katastrophenvorsorge hat man durch vermehrten Einsatz in der Praxis neue Wege eingeschlagen. Einzig die Thematik des >akuten Großschadensereignisses< wurde bis heute etwas stiefmütterlich behandelt.

Nicht zuletzt die schweren Bus- und Zugsunglücke der letzten Jahre haben aufgezeigt, dass bei gleichzeitiger Versorgung mehrerer Schwerverletzter die mitgeführten Material- und Medikamenten-Ressourcen der Rettungsmannschaften rasch erschöpft waren.

Das MEDIZINISCHE GROSSUNFALLSET schließt nun diese Lücke zwischen dem Einsatz im täglichen Rettungsdienst und dem Katastrophenfall.

Das MEDIZINISCHE GROSSUNFALLSET ist in drei identische, trennbare Einheiten unterteilt (3/3), um am Einsatzort ein flexibles Arbeiten zu gewährleisten. Die landesweit einheitliche Bestückung ermöglicht je nach Ausmaß des Schadensereignisses die Anforderung mehrerer>>MEGUS<< aus benachbarten RK-Bezirksstellen.

Mit jedem Drittel des MEDIZINISCHEN GROSSUNFALLSETS besteht die Möglichkeit, notärztliches Versorgungsmaterial für ca. 5 Schwerverletzte ohne Zeitverzögerung, z. B. durch Beschaffung, an den Unfallort zu bringen.

Der Bezirk Kitzbühel hat 6/3 MEGUS stationiert, aufgeteilt auf die SEGen 

Kitzbühel 2/3

St. Johann 3/3

Brixental 1/3

Die Wahl des Transportmittels für das MEGUS wird im Bezirk Kitzbühel mittels Kat-Anhänger organisiert.

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