"Das Mitleid muss raus aus unserem Kopf und die Verantwortung hinein",sagt Max Santner, Leiter der Internationalen Hilfe im ÖRK.

 

Die Internationale Hilfe des Österreichischen Roten Kreuzes kommt den bedürftigsten, schwächsten und verletzlichsten Menschen zugute und unterscheidet nicht nach Alter, Geschlecht, Hautfarbe, Nationalität, politischer bzw. religiöser Ausrichtung oder sozialer Stellung.

 

Kontinuum der Hilfe

 

Grundsätzlich lassen sich die Tätigkeitsfelder des Bereichs Internationale Hilfe in humanitäre Hilfe (Katastrophenmanagement und Rehabilitation) und Entwicklungszusammenarbeit unterscheiden. Nachdem lokale und internationale Katastrophenhelfer die größte Not in der Bevölkerung gelindert haben, leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Die langfristigen Programme verfolgen einen integrierten Ansatz: Die Programmplanungen sind mit den Strategien der betreffenden lokalen Rotkreuz- oder Rothalbmondgesellschaft abgestimmt. Und die Projekte werden partizipativ geplant, damit möglichst viele Bedürfnisse der Zielgruppen miteinbezogen sind.

 

Thematische und regionale Fokussierung

 

Die Konzentration auf Themen und Regionen trägt dazu bei, die im ÖRK vorhandene Expertise gezielt einzusetzen und Programme und Projekte zu professionalisieren.

 

Programmatische Schwerpunkte sind Wasser und Gesundheit, sie sind in der Umsetzung der Projekte eng miteinander verbunden. Von der Trinkwasserversorgung in der Ktastrophenhilfe bis zum langfristigen Engagement im Bereich Wasser und Siedlungshygiene. Als Querschnittsmaterien fließen Katastrophenvorsorge und Klimawandel, Kapazitätenaufbau und Gender in unsere Arbeit ein.

 

Die Finanzierung erfolgt durch institutionelle staatliche und private Geldgeber, mhumanitär-mediale Plattformen (z.B. Nachbar in Not), Unternehmenskooperationen, Hilfskonten und die Unterstützung durch die ÖRK-Landesverbände.

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