Ehrenamtlich beim Roten Kreuz

Das Rote Kreuz Schwaz ist in all seinen Tätigkeitsfeldern auf die Unterstützung von freiwilligen Helfern angewiesen. Ob im Rettungs- und Krankentransport, im Katastrophendienst, in der Krisenintervention oder in allen anderen Bereichen leisten Freiwillige unverzichtbare Arbeit.

 

Sollten Sie Interesse haben, das Rote Kreuz bei seinen Arbeiten zu unterstützen, würden wir uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen. Melden Sie sich einfach mal unverbindlich in unserem Büro. Kontaktdaten entnehmen Sie bitte der rechten Spalte.

  

Das größte Interesse besteht am Rettungsdienst. Deshalb dürfen wir diesen Teil der Freiwilligkeit etwas näher erläutern:

 

Das Rote Kreuz Schwaz ist stolz darauf, dass ein Großteil des Dienstbetriebes mit freiwilligen Helfern aus allen Bereichen des Bezirkes betrieben wird. Derzeit sind es rund 250 engagierte Menschen, die das Rote Kreuz mit ihrer Zeitspende unterstützen.

 

Vorweg muss man aber zu allen Interessierten ehrlich sein. Die Arbeit im Rettungs- und Krankentransportdienst erfordert einiges an Zeit. Unsere Freiwilligen kommen aus den unterschiedlichsten Berufen, dennoch ist es nicht immer leicht, Arbeit, Rotes Kreuz und Familie unter einen Hut zu bringen. Wer sich aber für die Arbeit beim Roten Kreuz interessiert, wird nicht nur ein Hobby finden, sondern eine Tätigkeit, die sein Leben sehr positiv und eindrucksvoll verändert.


Grundsätzlich gilt nur, dass man im Rettungs- und Krankentransportdienst regelmäßig aktiv ist und die entsprechenden Ausbildungen ebenfalls regelmäßig besucht.

 

Der Weg zu freiwilligen Sanitäter beginnt mit dem Kurs und der Prüfung zum Rettungssanitäter. Seit Juli 2002 ist der Rettungssanitäter ein anerkanntes Berufsbild. Man erlernt also einen zusätzlichen Beruf, wenn man zum Roten Kreuz geht. Auch nicht schlecht, oder?

 

Grundlage der Ausbildung ist ein theoretischer Ausbildungsblock mit 100 Stunden. Hier lernt man die theoretischen Grundlagen von „A“ wie Atmung bis „Z“ wie zentralvenöser Zugang. Teil dieser 100 Stunden Theorie sind regelmäßige Überprüfungen, die vor allem dazu da sind, den aktuellen Stand des Wissens zu erfahren und eventuell etwas nach zu justieren.

 

Nach rund einem Drittel der Theorieausbildung dürfen die Sanitäter in spe mit dem praktischen Teil der Ausbildung beginnen. Jeder Anwärter wird hier einem erfahrenen Sanitäter zugewiesen (dem so genannten Praxisanleiter), mit dem er die praktischen Stunden im Rettungsdienst zusammenarbeitet. 160 Stunden Praxis sind mindestens zu absolvieren.

 

Theorie, praktische Übungen und die Praxis aus dem Rettungsdienst zusammen, machen aus den Anwärtern neue Rettungssanitäter. Der Abschluss ist die Prüfung, und die ist dann meist nur noch der krönende Beweis, wie viel man gelernt hat.

Interessierte können sich jederzeit an die nächst gelegene RK-Ortsstelle im Bezirk oder an unser Büro in Schwaz wenden.

 

Aufnahmevoraussetzung für die Tätigkeit im Kranken- und Rettungsdienst (ebenfalls gültig für die Katastrophenvorsorge und die Gesundheits- und Sozialen Dienste): 

 

  • Vollendetes 17. Lebensjahr
  • Vertrauenswürdigkeit
  • Körperliche und geistige Eignung
  • Absolvierung der allgemeinen Schulpflicht

 

Die Möglichkeiten, sich innerhalb des Vereins zu entwickeln, sind vielfältig.
So gibt es Möglichkeiten, sich im Katastrophendienst zu engagieren, im sozialen Bereich oder beispielsweise in der Krisenintervention. Im Rettungsdienst kann man sich mit der entsprechenden Erfahrung zum Einsatzfahrer oder zum Notfallsanitäter ausbilden lassen.
Viele Freiwillige entscheiden sich dann auch, dieses Hobby überhaupt zu ihrem Beruf zu machen.
Neben all diesen Möglichkeiten ist das Rotes Kreuz aber auch ein ganz normaler Verein, in dem man Freunde und Kollegen findet, mit Weihnachtsfeiern und gemeinsamen Ausflügen - eben mit alle dem, was zu einem Vereinsleben dazugehört. Eine große Familie Gleichgesinnter, die gerne anderen Menschen hilft.

 

 

Häufig gestellte Fragen


Wie lange dauert die Ausbildung zum Rettungssanitäter?


Prinzipiell sind es 100 Stunden Theorie und 160 Stunden Praxis mit anschließender Prüfung. In der Regel rechnet man, dass Interessenten vom ersten Gespräch bis zur ersten allein verantwortlichen Ausfahrt im Rettungsdienst rund ein Jahr benötigen.
Durch einen kompakten durchgehenden Kurs beim Landesverband des Roten Kreuzes kann es aber auch schneller gehen.

 

Wie viele Dienste muss ich als Freiwilliger machen?


Man verpflichtet sich, regelmäßig Dienst zu machen. Das heißt in der Praxis, dass man sich seine Dienste als Freiwilliger selbst aussuchen kann. Ein vernünftiges Maß an freiwilligen Diensten sind drei bis vier Dienste pro Monat. So sammelt man genügend Erfahrung für den Rettungsdienst.

 

Wie schauen die Dienste aus?


Freiwillige im Roten Kreuz können sich sehr unterschiedlich engagieren. Unsere Freiwilligen übernehmen vor allem die Nachtdienste unter der Woche und einen Großteil der Dienste an Wochenenden und an Feiertagen. Zusätzlich werden die meisten Ambulanzdienste (bei Veranstaltungen) von unseren Freiwilligen betreut.

 

Wie bin ich im Rettungsdienst geschützt?


Das Rote Kreuz Schwaz übernimmt für seine freiwilligen Mitarbeiter selbstverständlich die wichtigsten Impfungen, die für den Rettungsdienst nötig sind. Zusätzlich sind unsere Freiwilligen durch umfassende Versicherungen bei Unfällen im Rettungsdienst sehr gut abgesichert.

 

Was kostet mich der Rettungssanitäterkurs?


Die Kosten für die Ausbildung übernimmt das Rote Kreuz Schwaz. Auch die Ausrüstung wird kostenlos zur Verfügung gestellt.

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