Extremsituationen, wie Unfälle, Gewalt oder Tod stellen für betroffene Menschen bzw. Angehörige einen tiefen Einschnitt in das bisherige Leben dar und können starke Gefühle und akute Belastungsreaktionen auslösen:

Hilflosigkeit
Angst
Wut
Schuldgefühle
Orientierungslosigkeit
...
Traumatische Ereignisse, die eine Krisenintervention erfordern können, sind:

• Plötzlicher Tod eines Angehörigen
• Plötzlicher Kindstod
• Kindernotfälle im Allgemeinen
• Mord
• Suizid und Suizidversuch
• Vergewaltigung
• Gewaltdelikte
• Familientragödien
• Betreuung Angehöriger vermisster Personen
• Begleitung der Polizei bei Überbringung von Todesnachrichten
• Betreuung von Betroffenen und Angehörigen bei Großschadens- und
   Katastrophenereignissen

Eine dem belastenden Ereignis unmittelbare professionelle Betreuung und Unterstützung dient dazu, akute Belastungsreaktionen aufzufangen.

 

Ebenso können durch rechtzeitige Interventionen mögliche spätere gesundheitliche Beeinträchtigungen, hervorgerufen durch Belastungsstörungen, vermindert werden.

Krisenintervention ist Hilfe zur Selbsthilfe zur Wiedergewinnung bzw. Erhaltung der Handlungsfähigkeit und Unterstützung des Trauerprozesses.

Das Kriseninterventionsteam kann von allen Einsatzorganisationen und Ärzten auf Wunsch von betroffenen Menschen angefordert werden.

Die Alarmierung erfolgt ausschließlich über die Landesleitstelle (ILL), die rund um die Uhr besetzt und unter folgender Telefonnummer erreichbar ist: 0512/14844

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