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SvE steht für Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen und bietet Einsatzkräften Hilfe.

Betroffene berichten:

 

"Nach diesem Einsatz wollte ich eigentlich eine Zeit lang keinen Dienst machen, nur um nicht wieder in eine solche Situation zu geraten. Der Peer an meiner Dienststelle hat glücklicherweise meinen Rückzug bemerkt und mich angerufen. Zuerst wollte ich mich nicht mit ihm treffen, aber im Nachhinein war es gut, dass ich es doch gemacht habe. Bei ihm konnte ich meine ganzen Zweifel und die Eindrücke schildern und fühlte mich sofort angenommen und verstanden. Nachdem er mir einige Tipps gegeben hat, wie ich damit umgehen kann, bin ich jetzt wieder bereit wieder in ein Rettungsauto einzusteigen." Peter G.

 

"Jeder Rettungsdienstmitarbeiter kommt irgendwann zu einem Einsatz, den er nicht vergessen wird. Bei mir war´s vorigen Sommer so weit. Auf der Autobahn verursachte ein Geisterfahrer einen Unfall, bei dem zwei Menschen ums Leben kamen und zwei weitere schwer verletzt überlebten. Nie werde ich die Bilder vergessen, die Geräusche und meine Zweifel, ob wir nicht hätten mehr tun können.

 

Hilfe von Mitarbeiter zu Mitarbeiter

 

Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen ist die Hilfe von Mitarbeiter zu Mitarbeiter - alle Maßnahmen sind vertraulich und freiwillig.

 

Erfahrungen aus Großschadensereignissen haben gezeigt, dass Helfer und Einsatzkräfte auch nur Menschen sind und tragische Ereignisse an ihnen nicht spurlos vorübergehen. Deshalb wurde Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (SvE) vor einigen Jahren ins Leben gerufen.

 

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