Ernährungssicherheit gewährleisten

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Periodische Dürren in weiten Teilen des Landes verursachen in Kenia regelmäßig Ernteausfall, extreme Knappheit an Weideland und an natürlichen Wasserressourcen.

 

Die Folgen solcher Dürrekrisen sind akute Unterernährung vor allem bei Kindern, hohe Sterblichkeit des Viehbestands (bis zu 60%) und inflationäres Ansteigen der Preise für Grundnahrungsmittel. 2011 benötigten mehr als 12 Millionen Menschen in der Region sofortige Unterstützung mit Nahrungsmitteln.

 

Das Kenianische Rote Kreuz arbeitet seit damals in 20 Projekten mit der ländlichen Bevölkerung, um längerfristig bessere Krisenresistenz und Selbstversorgung auch bei schwachem Regen zu erreichen; dies vor allem durch Bewässerungssysteme und Grundausbildung in landwirtschaftlichen Methoden, welche die Produktivität erhöhen.

 

Erfolg und Ausweitung

 

Aufgrund der Erfolge in vielen Gemeinden werden die Aktivitäten kontinuierlich ausgeweitet, sowohl für Vertiefung der Kenntnisse als auch um neue Bevölkerungsteile miteinzubeziehen - so nun auch für ein neues Projekt, um Verbesserte Ernährung für bis zu 6.000 Menschen, landwirtschaftliches Training für Bauern als Erwerbsgrundlage zu erreichen.

 

Eine Erweiterung der praktischen landwirtschaftlichen Kenntnisse als auch der Bewässerungssysteme erhöht für die Menschen die Chance sich in der nächsten Dürre ausreichend selbst ernähren zu können. Zusätzlich soll über Kooperativen der Verkauf auf Märkten angekurbelt werden, sodass die Familien Ersparnisse für Notzeiten anlegen können.

 

Auf lokaler und nationaler Ebene wird der Dialog mit Regierungsvertretern gesucht, um legale Rahmenbedingungen für Kleinbauern positiv zu beeinflussen sowie den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu fördern, damit Familien durch Krankheit nicht mehr so rasch in ihrer kompletten Existenz bedroht werden.

 

 

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