Pflege und Betreuung

Montenegro. Pljevlja. 2011. Hauskrankenpflegerin in Rotkreuz-Jacke mit Logo, betreute alte Frau und Freiwillige vor altem Haus. Querformat

Die globale Finanzkrise hat das Land stark getroffen und in vielen Regionen herrscht hohe Arbeitslosigkeit. Etwa 12 Prozent der rund 620.000 Einwohner, vor allem ältere Personen und Menschen mit besonderen Bedürfnissen, leben in absoluter Armut.

 

Rund 15.000 Flüchtlinge aus dem Kosovo, ein Viertel davon Roma, bilden eine weitere besonders marginalisierte Gruppe. Das Österreichische Rote Kreuz (ÖRK) engagiert sich seit 2009 in Montenegro und unterstützt vor allem die Bereiche Katastrophenvorsorge und Hauskrankenpflege.

 

Hauskrankenpflege


In Montenegro ist der Norden des Landes Zielgebiet. In dieser wirtschaftlich schwachen Region ist die Arbeitslosigkeit sehr hoch, weshalb viele junge Menschen abwandern. Die ältere Generation bleibt oft alleine in der gebirgigen Region zurück und viele von ihnen leben zurückgezogen, häufig unterhalb der Armutsgrenze.

 

Pflegeangebote von staatlicher Seite sind kaum vorhanden und die wenigen institutionellen Möglichkeiten, wie z.B. Altersheime sind nur selten finanzierbar.


In den Gemeinden Berane und Pljevlja wurde von 2010-2011 ein Pilot-Projekt zum Aufbau mobiler Pflege- und Besuchsdienste durchgeführt. Mit finanzieller Beteiligung der lokalen Behörden konnte dieses Projekt in den Gemeinden Berane, Mojkovac und Pljevlja fortgesetzt werden.

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