Das Österreichische Jugendrotkreuz als Teil des Österreichischen Roten Kreuzes ist eine Erziehungs- und Interessengemeinschaft für und von Kindern, Jugendlichen und Lehrern (Erlass BMBWK, 2001). Gesundheitsbildung ist seit 1922 ein Leistungsbereich im ÖJRK.

Mehr Bewegung in der Schule

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Bewegung ist für die menschliche Entwicklung notwendig. Kinder haben einen natürlichen Bewegungsdrang; sie sind neugierig, wollen ihre Umwelt erforschen. Unsere Vorstellung von Konzentration und Lernen aber ist offenbar untrennbar mit Stillsitzen verbunden. In der Schule finden Wissensaufnahme und -verarbeitung meist kognitiv, kaum handelnd und bewegt statt. Der Sportunterricht bietet oft die einzige Möglichkeit für Schüler, sich zu bewegen. Schüler brauchen aber mehr Gelegenheiten, in denen sie die Sitzordnung in der Klasse aufgeben und sich während des Unterrichts bewegen können. Dazu gehören:

  • kurze Entspannungsphasen im Unterricht
  • themen- und methodenbezogenes Bewegen im Unterricht
  • Bewegungspausen

 

Die Möglichkeit, sich in der Pause auszutoben und gemeinsam zu spielen, macht das Lernen in der Unterrichtszeit leichter. Dafür sollten Platz (z. B. im Schulhof, Turnsaal oder in einem unbenutzten Klassenzimmer), Bälle und anderes Spielgerät zur Verfügung stehen.


Weitere Informationen:
GIVE – bewegte Schule
Neue GIVE-Broschüre „Mehr Bewegung in der Schule“

Die gesunde Schuljause

gesundeschuljause

Kinder brauchen eine angemessene Ernährung, um sich gesund entwickeln zu können. Essstörungen, Adipositas und Diabetes im Jugendalter haben ihre Wurzeln in der Ernährung zu Hause und in der Schule. Viele Kinder mögen sogenannte ungesunde Lebensmittel. Diese Ernährungspräferenz wird in der frühen Kindheit festgelegt. Denn Kinder entwickeln eine Vorliebe für Lebensmittel, die an der Tagesordnung stehen. Hier können Eltern und Lehrer auf die Ernährungsvorlieben der Kinder Einfluss nehmen. Von der gesunden Jause bis hin zur Optimierung des Schulbuffets – es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die Ernährung in der Schule zu beeinflussen.
Zur idealen Jause gehören Getreideprodukte (z. B. Brot und Müsli), Milch und Milchprodukte (z. B. Trinkmilch, Jogurt oder Buttermilch), frisches Obst (z. B. Äpfel, Birnen, Bananen) oder Rohkost (z.B. Karotten, Gurkenscheiben, Paprikastifte). Süßigkeiten (Achtung: auch Müsliriegel) enthalten viel Zucker und Fett und sollten nicht zur täglichen Jause gehören.
Getränke hingegen müssen mit dabei sein. Ideal sind Trinkwasser, gespritzte Fruchtsäfte oder Mineralwasser. Limonaden, Cola, Eistee, Energy-Drinks und Kaffee sind sehr stark gezuckert. Die beiden Letzteren sind auch koffeinhältig und daher keine geeigneten Durstlöscher.
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Gesundheitsförderung und Schulentwicklung

Ausgehend von grundlegenden Informationen zur Gesundheitsförderung im Lebensraum Schule geht es in diesem Schwerpunktbereich um Projektmanagement, Qualitätssicherung und Weiterentwicklung in der Schule. Auf dem Weg zur gesunden Schule gilt es diverse Projekterfahrungen und bewährte Maßnahmen zu bündeln, in den schulischen Alltag zu übernehmen und Gesundheit im Zusammenhang mit Schulorganisation, Schulprogramm und Schulklima zu diskutieren. Es geht um eine Veränderung der Schule insgesamt und um die Entwicklung hin zu einer gesundheitsfördernden Lebenswelt für Schüler, Lehrer und nicht unterrichtendes Personal. Dazu werden auch feste Regeln und Vorgangsweisen festgelegt und festgeschrieben, z. B. im Leitbild oder im Schulprogramm.
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Erste Informationen zu HIV

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Seit mehr als zehn Jahren forciert das ÖJRK in Zusammenarbeit mit Experten die Peer-Group-Education – auch zum Thema Aids. Gleichaltrige klären ihre Schulfreunde dabei über die Gefahren im Zusammenhang mit HIV auf. Für Jugendliche ist das häufig die primäre Informationsquelle, weil sie zu Gleichaltrigen einen besseren Zugang haben als zu Erwachsenen. Das ÖJRK hat diesen modernen Weg der Aufklärung gewählt und bildet Schüler im Alter von 15 bis 17 Jahren aus.
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