FamilienTreffen und FrauenTreffen

Der gemeinsame Start in ein neues Leben nach der Familienzusammenführung bringt gewöhnlich eine Reihe an Schwierigkeiten mit sich. Familienmitglieder haben sich seit Jahren nicht gesehen und müssen sich neu kennenlernen. Hinzu kommen oft Sorgen rund um die finanzielle Absicherung und Wohnraumbeschaffung oder aber gesundheitliche Probleme. Ebenso müssen Entscheidungen für die Zukunft in Bezug auf Spracherwerb, Bildung oder Arbeit getroffen werden. Nicht selten sind die frisch vereinten Familien mit dieser Situation überfordert. 

 

Im Rahmen des Angebotes FamilienTreffen unterstützt das Österreichische Rote Kreuz daher Flüchtlingsfamilien, die im Rahmen einer Familienzusammenführung nach Österreich gekommen sind und hier Fuß fassen möchten. Neben professionellen IntegrationsberaterInnen stehen den Familien Buddies zur Verfügung und helfen bei der Bewältigung von alltäglichen Aufgaben und Wegen, unternehmen Freizeitaktivitäten mit der Familie und unterstützen beim Spracherwerb. 

 

Das Projekt Wege.Punkt sieht darüber hinaus die intensive sozialpädagogische Betreuung besonders unterstützungswürdiger, kinderreicher Familien am jeweiligen Wohnort vor.

 

Das FrauenTreffen ist ein interkulturelles Frauencafé für Frauen mit und ohne Migrationshintergrund. Einmal im Monat bietet es die Möglichkeit, von- und miteinander zu lernen, sich auszutauschen und die in Kursen erworbenen Sprachkenntnisse zu praktizieren und zu vertiefen – zudem gibt bei jedem Treffen nützliche Informationen zu alltäglichen Dingen, abgestimmt auf die Interessen der Frauen und mit Dolmetsch & Aufbereitung durch unsere ehrenamtlichen muttersprachlichen Mitarbeiterinnen . Ziel ist es, eine Kontakt- und Austauschmöglichkeit für Frauen aus Flüchtlingsfamilien und für interessierte Frauen aus der Aufnahmegesellschaft zu schaffen und gleichzeitig wichtiges Alltagswissen für das Leben in Österreich weiterzugeben (z.B. Bildungssystem, öffentlicher Verkehr, Gesundheit etc.)

 


Kooperationspartner:

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Die Einrichtung wird in Zusammenarbeit mit dem Land Tirol und dem Bundesministerium für Inneres betrieben.


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