Entstehung von First Response Alberschwende

 

In den Jahren 1995-1996 gab es erste Bemühungen der Ortsstelle Alberschwende, um bei Notfällen im Ort durch die Leitstelle verständigt zu werden.

Mit der Inbetriebnahme der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle (RFL Vorarlberg), wurde die automatische Alarmierung ausgebildeter Helfer der Ortsstelle Alberschwende über Pager bei Notfällen durch das Einsatzleitsystem ermöglicht.

Am 24.2.1997 startete das Pilotprojekt „First Response“ in Alberschwende, als damals erste Gruppe in ganz Vorarlberg. Mittlerweile gibt es ca. 50 weitere First Response Gruppen im Land Vorarlberg.

Was ist First Response?

First Response ist eine Einrichtung, um bei Notfällen möglichst schnell gut ausgebildete Ersthelfer die sich in der Nähe eines Notfallortes befinden, parallel zum organisierten Rettungsdienst zum Einsatzort zu bringen. Damit soll ohne Einschränkung des standardisierten Rettungseinsatzes eine rasche, effiziente Erstversorgung durch Mitglieder ortsansässiger Rettungsorganisationen ermöglicht werden.

Vorteile von First Response

  • Ausgebildete Helfer sind schnell am Einsatzort (Helfer sind im ganzen Ortsgebiet verstreut)
  • Wertvolle Ergänzung zum bestehenden Rettungs- und Notarztsystem ohne wesentliche Mehrkosten
  • Rasche Lagemeldungen vom Einsatzort an die RFL
  • Frühzeitige Nachalarmierungen bzw. Einsatz-Storno möglich
  • Ortskundige Helfer
  • Motivation des vorhandenen Personals
  • Angehörigenbetreuung besser möglich
  • Patienten und Einsatzpersonal kennen sich oftmals

First Response in Alberschwende

Derzeit hat das First Response Team in Alberschwende 12 Rettungs- und NotfallsanitäterInnen. Alle sind ausgestattet mit Rettungs- oder Notfallrucksäcken. Zusätzlich haben 2 Helfer jeweils einen Zoll AED Defibrillator mit dem sie EKG schreiben können. Zusätzlich ist ein Laiendefibrillator rund um die Uhr bei der Raiffeisenbank Alberschwende sowie im Altersheim (Stützpunkt der OS) verfügbar der von jedermann genützt werden darf!

Folgende Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten stehen den Einsatzkräften der First Response Gruppe zur Verfügung:

  • POCSAG-Pager
  • Handfunkgerät (70cm und Bündelfunk)
  • Privathandy
  • DIBOS (Digitales Informationssystem für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)
  • Navigations-App für Smartphones

 

Der Großteil der Einsätze wird mittels Privat-PKW absolviert. Für spezielle Einsätze steht der MTW (Mannschaftsfahrzeug) der Ortsstelle zur Verfügung. Als Kennzeichnung der Einsatzkräfte vor Ort dient die Rot-Kreuz Uniformjacke.

 

 

Aktuelle First Response Statistik 2016

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(670.14kB/pdf)

Unter diesem Link können sie die Aktuelle Statistik herunterladen.
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