Rotkreuzjugend

Die Jugendgruppe des Jugendrotkreuzes Dornbirn besteht derzeit aus 14 Jugendlichen im Alter zwischen 12 und 17 Jahren. Drei Betreuer (1 Frau/2 Männer) sind für diese 14 Jugendlichen verantwortlich.

Wir treffen und alle 2 Wochen für 1 ¼ - 1 ½ Stunden im Rettungsheim in Dornbirn. Dort haben wir auch einen eigenen Raum mit Couchen. Bei Bedarf können wir auch auf den Besprechungsraum oder gar den Schulungssaal ausweichen.

Hauptanliegen ist natürlich immer Erste Hilfe und das Rote Kreuz, seine Aufgaben und Werte. Aber auch Persönlichkeitsbildung und Gemeinschaft stehen am Programm. Es wird pro Trimester (Herbst, Winter, Frühling) ein Plan erstellt, wo die Termine und Tätigkeiten angeführt sind. Es wird versucht einerseits ein abwechslungsreiches Programm für die Jugendlichen zu erstellen, andererseits sollten doch alle Themen der Ersten Hilfe im Jahr einmal durchgenommen werden, wichtige Themen wie Reanimation – wenn möglich – mehrmals.

Zu Beginn und am Ende des Schuljahres findet immer ein geselliges Beisammensein wie Pizza backen, Film schauen oder Eis essen statt. Im Sommer genießen alle die Ferien und es gibt keine Gruppenstunden.

Da in diesem Alter auch die Persönlichkeitsentwicklung einen wichtigen Stellenwert hat, versuchen wir immer wieder verschiedene Themen durch Anschauen von Dokumentationen und anschließenden Diskussionen aufzugreifen. So wurden im laufenden Jahr eine Dokumentation zum Flüchtlingsdrama auf der A4 oder auch ein Film über das schmutzige Geschäft mit dem Wasser angeschaut. Die anschließenden Gespräche mit den Jugendlichen machen immer wieder deutlich, dass sie sehr betroffen reagieren und auch an solchen wichtigen Themen sehr interessiert sind.

Einmal verbrachten wir auch einen Gruppenabend an der Ach, um dort Themen wie Bergung und Versorgung von Verunfallten in „echtem“ Gelände üben zu können.

Wir hoffen sehr und das ist auch unser Ziel als Leiter, dass möglichst viele Jugendliche dem Roten Kreuz treu bleiben und mit 17 Jahren die Ausbildung zum Rettungssanitäter machen oder sich in einem anderen Bereich des Roten Kreuzes engagieren.

Es ist herausfordernd, aber hauptsächlich eine Freude, diese Jugendlichen einen Stück weit ihres Weges begleiten zu dürfen.

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