Die Rotkreuz-Abteilung in Hohenems kämpft schon seit Jahren um eine Erweiterung der Garagen für alle sechs Rotkreuz-Fahrzeuge. Nur drei Einsatzfahrzeuge haben einen warmen und trockenen Platz in der Garage beim Landeskrankenhaus Hohenems. Die übrigen Fahrzeuge, zwei Krankentransporter und ein Mannschafttransportwagen, stehen tagtäglich im Freien und sind auch der winterlichen Witterung ausgesetzt. Obwohl versucht wird, mit Zusatzheizgeräten die Situation zu verbessern, blieb dies bisher ohne viel Erfolg. Die Fahrzeuge sind montags bis samstags im Einsatz. Außerdem werden am Wochenende mit diesen Fahrzeugen Fernfahrten nach Innsbruck, Salzburg und Ostösterreich durchgeführt.
"TIEFGEKÜHLTE" RETTUNGSFAHRZEUGE: VERHANDLUNGEN MIT DER STADT HOHENEMS SEIT 8 JAHREN - OHNE ERFOLG
Die „tiefgekühlten“ Autos bewirken, dass sich die Patienten nicht wohl fühlen. Für einen Schwerverletzten kann ein derart unterkühltes Auto sogar gesundheitliche Folgen haben. Außerdem müssen die Autoscheiben und der Parkplatz von Eis und Schnee befreit werden, was die Einsatzfähigkeit beeinträchtigt und ein rasches Erscheinen am Unfallort erschwert.
Etwas Erleichterung der Situation brachte das Entgegenkommen der Firma Bentele und die Unterstützung von Herrn Otten. Die Firma Bentele stellt im Winter in einer Halle im Otten-Areal zwei Garagenplätze zur Verfügung. Die dortige Unterbringung von zwei Krankentransportern ist derzeit die einzige Möglichkeit, eisfrei zu bleiben. Allerdings ist der Standort zwei Kilometer vom Stützpunkt entfernt, folglich erhöhen sich die Anfahrtszeiten.
Weil die Stadt Hohenems dem Roten Kreuz seit circa acht Jahren nicht beim Kampf um eine Erweiterung der Garagenplätze entgegenkommt, stehen nun zwei Fahrzeuge für den Winter in einer Halle, wo andere sonst heiraten.






