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Ein ganz tolles Erlebnis für unsere Jugend-Bewerbsgruppe gab`s am vergangenen Wochenende im schönen, sonnigen Lechtal im Tirol.

Voller Spannung reisten wir (Isabel, Sarah, Emel, Marc, Nikolas, Philipp, Daniel, Fifi, Rainer, Maria, Walt, Tina, Doris, Muggi) am 25. Juni nach Elbigenalp. Für Isabel, Sarah, Emel, Marc und Nikolas sollte es der erste Bewerb werden. Nachdem wir uns angemeldet und den etwas kalten „Bunker“ im Feuerwehrhaus bezogen haben, gab`s eine offizielle Begrüßung im Gemeindesaal. Die Gruppe „Bluatschink“ hat dann richtig aufgeheizt und eine gigantische Stimmung in den Saal gezaubert. Anschließend gab`s einen riesigen Fackelzug zum Festzelt. Allen voran die Musikkapelle Elbigenalp, die mehr als 200 Bewerter, und sage und schreibe 48 Gruppen (450 Teilnehmer mit ihren Betreuern), Experten für realistische Unfalldarstellung, „Unfallopfer“, Auswerter und weitere Mitarbeiter aus dem ganzen Tirol.

Ein riesiges Lichtermeer bewegte sich nun vorwärts und marschierte durch den Ort Richtung Festzelt. (Jeder Teilnehmer bekam eine eigene Fackel)

Am Samstag kam nun der große Augenblick. Neben allen unseren Schlachtenbummlern, die am Freitag schon angereist waren, gesellten sich am Samstag noch weitere dazu. (Fam. Schlachter, Hans und Andrea M. mit Peter)

Wir durften als einzige „ausländische“ Gruppe antreten und waren natürlich sehr stolz darauf. Obwohl alle anderen Gruppen mit sieben Leuten starteten, wir aber nur zu fünft, waren wir guter Hoffnung, die gestellten Aufgaben zu bewältigen. Die Teilnehmer konnten ihr Können und Wissen in den verschiedensten Stationen unter Beweis stellen. So gab es real nachgestellte Verkehrs- und Arbeitsunfälle in einheimischen Betrieben, Freizeitunfälle und Vergiftungen bis hin zu Reanimationen, bei denen es „um das Leben“ ging.

 

Am nächsten Tag war`s nun soweit!! Es gab eine Theoriestation und 4 EH- Stationen, die in 8 Minuten zu erledigen waren.

  1. Theoriestation – 25 Fragen aus dem EH-Katalog

  1. Praxisstation – Verkehrsunfall (Traktor gegen Auto) 3 Verletzte;

  1. Praxisstation – Arbeitsunfall in einer Holzschnitzwerkstätte (u. a. gehörte dazu ein Mann der in den Stromkreis geraten ist) 3 Verletzte;

  1. Praxisstation – Arbeitsunfall auf einem Bauernhof, 3 Verletzte (gleich 2 Reanimationen)

  1. Praxisstation – Schwerer Notfall mit Jugendlichen, die an gefährlichen Gasen geschnüffelt haben. 4 Verletzte (Einer hat sich allerdings so gut versteckt, dass er nur von wenigen Gruppen gefunden wurde)

 

Natürlich waren bei allen Stationen die Gefahrenbereiche auszuschalten bzw. abzusichern oder zu entfernen. Bewertet wurden auch das Teamwork der Gruppe und die richtige psychologische Betreuung der „Unfallopfer“.

Keine leichte Aufgabe für die vielen Teilnehmer!

Unsere junge Gruppe startete im Bewerb Bronze 2 (75% der gesamten Punkte mussten erreicht werden).

 

Und sie schafften es!!!!

 

Es versprach eine spannende Siegerehrung an diesem Abend zu werden, die wiederum im Festzelt abgehalten wurde.

Mit dem hervorragenden 5. Platz schafften sie das bronzene Leistungsabzeichen und konnten jetzt den Abend genießen.

Die Gruppe wurde von Daniel Fitz und Philipp Hagen betreut. (Vielen Dank für eure Mühe und das unbequeme schlafen im „Feuerwehrlöschgerätebunker“!!

Danke auch an Doris Retschitzegger und Walter Orteca als Bewerbs-betreuer und das seelische Aufbauen während den Stationen!!

Am Sonntag nach dem Frühstück fuhren wir dann wieder ins Ländle, wo wir gleich nach unserer Ankunft zu einem sensationellen Grillfest bei Fam. Hagen (Philipp Hagen`s Family) eingeladen waren.

Das war wirklich noch der krönende Abschluss vom Wochenende!!

Vielen Dank an Brigitte und Walter Hagen und an Fifis Schwester

die uns so wunderbar mit den besten Grillereien und Kuchen verwöhnt haben!!

 

Gratulation an die Jugend-Beswerbsgruppe und macht in diesem Sinne weiter:

 

Die Jugendlichen wissen, dass sie helfen können, sie schauen nicht weg, sondern haben Leben retten geübt und stellen ihr Können hier unter Beweis. Da können sich einige Ältere wirklich etwas abschauen“

(Landesjugendreferent des Tiroler Roten Kreuzes, Jürgen Bombardelli)

 

 

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