Senor Volunteers in Social Services II

Das Österreichische Rote Kreuz führt das Austauschprojekt für Ehrenamtliche 50+ "Senior Volunteers in Social Services II" durch. Dieses Projekt wird im Rahmen des Programms Lebenslanges Lernen finanziert, das in Österreich von der Nationalagentur Lebenslanges Lernen koordiniert wird.

Der Landesverband Vorarlberg hat das Rote Kreuz Schweden, Region West als Projektpartner gewinnen können um mit der Rotkreuz-Abteilung Lustenau von 2010 bis 2012 an diesem partnerschaftlich organisierten, interkulturellen Projekt teilzunehmen.

Drei Wochen lang werden jeweils vier Ehrenamtliche die Partnerorganisation besuchen um auf europäischer Ebene voneinander zu lernen sowie Kenntnisse und Erfahrungen auszutauschen.

Beide Projektpartner können auf ähnliche Strukturen und Tätigkeitsfelder zurückgreifen und haben langjährige Erfahrungen in der Freiwilligenarbeit.
Die Lernfelder ergeben sich aus den kulturellen und infrastrukturellen Unterschieden der beiden Länder und den daraus resultierenden unterschiedlichen Einsatzfeldern der Ehrenamtlichen.
Übergeordnet verbinden uns die gemeinsamen Grundsätze des Roten Kreuzes.

Ziel des Projekts

Ziel ist es, einen gemeinsamen interkulturellen und interorganisationalen Lernprozess zu starten.
Den teilnehmenden Ehrenamtlichen wird es ermöglicht, ihre persönlichen fachlichen, persönlichen und kulturellen Kompetenzen zu erweitern.

Ehrenamtliche 50+, die auf ein enormes Wissen aufgrund ihrer Lebenserfahrung und ihrer langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit zurückgreifen können sollen in den Fokus des Interesses gerückt werden.

Die freiwillige Tätigkeit in der gesamten Organisation kann durch das Potenzial, das in diesem Projekt steckt, stark aufgewertet werden.

Weitere Vorteile, sowohl für die Ehrenamtlichen als auch für das Rote Kreuz, ergeben sich durch die Möglichkeit der informellen Lernerfahrung und der interkulturellen Öffnung der Organisation.
Beiden Partnerorganisationen wird es möglich sein, neues Wissen und Erfahrungen zu gewinnen, Erfahrungen durch MultiplikatorInnen in der Organisation zu verankern und eine langfristige Kooperation zu entwickeln.

Für jeden einzelnen Ehrenamtlichen werden sich grenzüberschreitende Freundschaften entwickeln, die eigenen Fremdsprachenkenntnisse werden gestärkt und es erfolgt eine Entfaltung der persönlichen, sprachlichen, interkulturellen und sozialen Kompetenzen und Fähigkeiten und in weiterer Folge eine Steigerung des Selbstvertrauens. Damit ist dieses Projekt auch als Gesundheitsförderungsprojekt für die Beteiligten zu sehen.

Auf gesellschaftlicher Ebene kann mit diesem Projekt an einem Prozess des Umdenkens für mehr Wertschätzung für Menschen in der zweiten Lebenshälfte mitgewirkt werden, denn Menschen 50+ haben ein großes Potenzial, ihre Quelle an Wissen, Kompetenzen und Erfahrungen kann in der gesamten Gemeinde Nutzen bringen. Ihr Beitrag in der Gesellschaft als aktiver Bürger ist von sehr großem Wert.

 

Für den Inhalt dieser Seite ist das Rote Kreuz Vorarlberg verantwortlich. Es kann weder die Europäische Kommission noch die Nationalagentur für Lebenslanges Lernen dafür haftbar gemacht werden.