Präsident begrüßt Gäste

 

Zunächst steht die Begrüßung der Gäste im Landesverband auf dem Programm. Präsident Siegi Gasser und Direktor Roland Gozzi heißen die Gäste aufs herzlichste Willkommen. Eine Startpräsentation soll den Überblick über die Organisation, die Struktur und die Aufgaben des Roten Kreuzes in Vorarlberg schaffen.

 

RFL

 

In der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle sind die Gäste von der toll ausgestatteten Einrichtung, der hoch ausgeklügelten Technik und der vorbildlichen Zusammenarbeit der Vorarlberger Einsatzkräfte tief beeindruckt.

 

KIT
KIT 2

 

Dass das Vorarlberger KIT (Kriseninterventionsteam) zu 100% ehrenamtlich auf die Beine gestellt wird, wäre in Schweden undenkbar, berichteten die Gäste.

 

Hard

 

Der Besuch in der Abteilung Hard mit dem Schwerpunkt der Katastrophenhilfe verstärkte nochmals den Eindruck einer guten Infrastruktur, hoch technischer Ausrüstung, koordiniertem Training und partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit allen Hilfs- und Einsatzkräften.

 

Blutspende 1
Blutspende 2
Blutspende 3
Blutspende 4

 

Das gesamte Blutspendewesen wird in Schweden staatlich, privat oder von Krankenhäusern durchgeführt. Dementsprechend groß war die Neugier bei der Führung in der Blutspendezentrale in Feldkirch und bei der Blutspendeaktion am gleichen Abend in Höchst. Gleich wurden die Vorteile des Österreichischen Systems, dass alle Blutspender unentgeltlich ihr kostbares Blut spenden, gemeinsam erarbeitet. Auch die große Herausforderung, junge Menschen für das Blutspenden zu begeistern, wurde zum Diskussionsthema gemacht.

 

Gemeindebesuch
Rathaus

 

Die Gemeinde Lustenau mit Bürgermeister Kurt Fischer begrüßte die Gäste ebenfalls. Zudem wurde das soziale Netz und die sozialen Einrichtungen der Gemeinde, die Zuständigkeiten und Aufgaben vorgestellt. Diese Hintergrundinformationen sind sehr wertvoll, wenn es um den Kontext des Roten Kreuzes und seiner Aufgaben geht.

 

Rufhilfe

 

Die Rufhilfe kennen die schwedischen Gäste aus ihrem Heimatland. Interessant und vor allem neu für sie war aber, dass dies hier im Land vom Roten Kreuz durchgeführt wird. Aufgrund der bereits kennengelernten guten Infrastruktur kann das System und die Notfallkette vom Roten Kreuz perfekt in das bestehende Sicherheitsnetz integriert werden. Die Gäste waren mit den Rufhilfebetreuern direkt zu Hause bei den Rufhilfeteilnehmern und konnten sich so ein umfassendes Bild über die Rufhilfe machen.

 

GSD (1)
GSD (2)
GSD (3)
GSD (4)

 

Ein ganzer Tag wurde dem GSD-Team in Lustenau gewidmet. Die schwedischen Rotkreuzlerinnen waren direkt in den Haushalten bei den zu betreuenden Personen mit dabei. Mit vielen Informationen über den Lebensstil der Vorarlberger, familiären Systemen, sozialen Einrichtungen und ihren Zuständigkeiten und Aufgaben wurde das Bild über die Betreuung in der Gemeinde vervollständigt. Gerade der direkte Kontakt zu den alten Menschen der Gemeinde hat die Gäste hautnah ein Gefühl für Vorarlberg und das soziale Netz vermittelt. Und die Lustenauer EinwohnerInnen, die von den Schwedinnen besucht wurden waren sichtlich stolz über so „hohen“ Besuch!

 

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