Gewalt gegen ältere Frauen - Erkennen und Handeln

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Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie ist nach wie vor ein tabuisiertes Thema. Davon besonders betroffen sind ältere Frauen. Diese Form der Gewalt passiert häufig im Verborgenen, die Öffentlichkeit ist wenig sensibilisiert und die Betroffenen befinden sich in familiären Abhängigkeitssituationen. Pflege- und Betreuungspersonen sind oft die Einzigen, die direkten Zugang zu den betroffenen älteren Menschen haben. Das europäische Projekt „Breaking the taboo“, das im Rahmen des Daphne II Projekts gefördert wird, hat daher zum Ziel das Bewusstsein von Pflege- und Betreuungspersonen hinsichtlich verschiedener Formen von Gewalt zu schärfen und unterstützende Handlungsstrategien aufzuzeigen. Dies soll einerseits durch eine Sensibilisierungsbroschüre zu diesem Thema erreicht werden und andererseits werden Workshops entwickelt, wie Gewalt gegen ältere Menschen erkannt und entsprechend reagiert werden kann.

 

Im Zuge dieses Projekts wurde in den 7 teilnehmenden Ländern (Belgien, Italien, Frankreich, Finnland, Polen, Portugal, Österreich), eine Literaturrecherche sowie Interviews mit VertreterInnen von Gesundheits- und Sozialberufen und Fragebogenerhebungen durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Recherche sowie Hintergrundinformationen und Handlungsstrategien zum Thema "Gewalt gegen ältere Menschen in der Familie" sind in den folgenden Länderberichten und im Europäischen Bericht nachzulesen: Austria | Belgium | Finland | France | Italy | Poland | Portugal | Europäischer Bericht zu den national reports


Basierend auf diesen Berichten wurde eine Broschüre erstellt, die zum Ziel hat die Wahrnehmung der verschiedenen Formen von Gewalt zu schärfen und konkrete Möglichkeiten zum Handeln aufzuzeigen. Die Broschüre richtet sich vor allem an MitarbeiterInnen, aber auch an Führungskräfte des Gesundheits- und Sozialbereichs. Die Broschüre ist in den Sprachen der teilnehmenden Partnerländer erhältlich (Austria | Belgium | English | Finland | Germany | Italy | Poland | Portugal | France)

 

Weiters wurden konkrete Empfehlungen für die Organisationsebene als auch für die gesellschaftliche Ebene erarbeitet. (Austria | Belgium | EnglishFinland | France | Poland | Portugal)

 

Zu dieser Thematik hat am 18. März 2009 auch eine österreichweite Konferenz im Wiener Rathaus stattgefunden. Hier finden Sie nähere Informationen zur Konferenz.

Zur Fotogalerie der Konferenz

 

 

http://ec.europa.eu | Kurzbeschreibung des Projektes European report

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