Kriesenintervention

„Der Tsunami hat mir meine Kinder geraubt!

Ohne psychologische Hilfe vom Roten Kreuz wäre ich auch gestorben,“ erinnert sich Herta B.

 

Die Kriseninterventionsteams des Österreichischen Roten Kreuzes betreuen Menschen nach außergewöhnlich belastenden Ereignissen. In enger Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst sind die psychologisch geschulten Fachkräfte behutsame Zuhörer, die für die Betroffenen erträgliche Rahmenbedingungen schaffen. Die Teams begleiten traumatisierte Menschen sofort nach dem Ereignis bis in den Trauerprozess.

 

Die Krisenintervention des Österreichischen Roten Kreuzes unterstützt im In- und Ausland durch:
  • Stabilisierung und Mobilisierung persönlicher Ressourcen
  • Aktivierung des sozialen/familiären Netzwerkes
  • Vermittlung weiterer Betreuung durch Psychologen/Psychotherapeuten

 

Bisherige Einsatzgebiete unserer Kriseninterventionsteams in waren beispielsweise:
  • Betreuung von Angehörigen nach Tod durch Erkrankung, Verletzung, Suizid
  • Betreuung von Angehörigen nach Abtransport lebensgefährlich Erkrankter/Verletzter
  • Betreuung von Personen nach Verlust der Lebensgrundlage
  • Betreuung von Betroffenen und Angehörigen nach Katastrophenereignissen und Großunfällen (z.B. Hochwasserkatastrophe Sommer 2002, Lawinenabgang von Galtür, Brand im Tauerntunnel, Seilbahnunglück von Kaprun, Tsunamikatastrophe in Südasien)

 

Verschwiegenheit: 

Der Einsatz besteht nicht aus dem klassischen Betreuungsgespräch. Oft müssen Kriseninterventions-Mitarbeiter erst einmal Struktur schaffen. Durch praktische Hilfeleistungen und genaues Explorieren des Ereignisses werden die nächsten Schritte nach einer traumatisierenden Situation für den Betroffenen klar. Dabei kommt es besonders darauf an, die Bewältigungsmöglichkeiten der Betroffenen wieder herzustellen. Für die Helfer gilt selbstverständlich absolute Verschwiegenheit!

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