Die Betreuung der Ö3-Kummernummer wird durch multidisziplinäre Teams durchgeführt,

d.h. es arbeiten speziell ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Kombination mit psychosozialen Fachkräften des Roten Kreuzes wie z.B. Psychologen, Gesundheits- und Notfallpsychologen, Psychotherapeuten oder Pädagogen zusammen.

 

Diese Kombination ist deswegen wichtig, da es während des Dienstes auch zu Gesprächen kommen kann, bei denen die unmittelbare Unterstützung durch die Fachkräfte besonders notwendig ist.

 

 

Der Anruf bei der Ö3-Kummernummer wird laut Dienstplan an eine Dienststelle des Roten Kreuzes weiter geleitet; der Anrufer wird sofort mit einem ausgebildeten Mitarbeiter des Roten Kreuzes verbunden. Die Erfahrungen des Roten Kreuzes in den Bereichen Krisenintervention und Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen können für die neue Ö3-Kummernummer ideal genutzt werden.

 

Rotkreuz-Mitarbeiter, die bereits ihre Ausbildung im Bereich "Krisenintervention" erfolgreich beendet haben, sind nach Absolvierung einer 8-stündigen Einführungsveranstaltung sowie einer 40 – 120-stündigen praxisbegleitenden Aus- und Fortbildung (je nach Praxis) berechtigt, die Ö3-Kummernummer zu betreuen.

 

Den Telefonberatern stehen natürlich - so wie in anderen Rotkreuz-Leistungsbereichen - auch Supervisionsmöglichkeiten zur Verfügung.

 

Für neue Mitarbeiter sind insgesamt 248 Stunden Ausbildung - von den "Grundlagen der Gesprächsführung" bis zum Bereich "Grenzen des Helfens" – notwendig. Ein spezielles Augenmerk wird dabei der Praxiseinschulung geschenkt. Alle Mitarbeiter müssen auch entsprechende Weiterbildungskurse absolvieren (so zum Bsp. "Stressmanagement", "Psychotraumatologie" oder auch "eigene Psychohygenie"). 

 

Interesse an der Mitarbeit als psychosoziale Fachkraft?

Wenn Sie eine Ausbildung in einem psychosozialen Quellberuf haben und Kummernummer-Fachexperte/in werden wollen, dann melden Sie sich doch bitte beim Ansprechpartner in Ihrem Bundesland.

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