05.12.2017 16:06

Ambergtunnel-Übung am 20.11.2017

Ambergtunnel-Übung am 20.11.2017

 

Am 20.11.2017 fand eine großangelegte Übung gemeinsam mit den Tunnelwehren Frastanz und Rankweil sowie der ASFINAG statt. Das Übungsszenario stellte sich folgendermaßen dar: Ein in Richtung Tirol fahrender PKW touchierte aufgrund eines Sekundenschlafs einen vollbesetzten Reisebus und kollidierte anschließend frontal in die Tunnelwand. Ein nachfolgender LKW konnte nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr dem Reisebus auf. Bilanz waren fünf schwerverletzte, zehn leichtverletzte und rund 15 unverletzte Personen. Ziel der Übung war es die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Einsatzorganisationen zu stärken und die gemeinsame Tunneltaktik zu optimieren. Die große Herausforderung für die Rettungskräfte bestand darin, die Bergung der teils schwer eingeklemmten Personen durchzuführen, die Behandlungspriorisierung der Patienten festzulegen sowie eine Infrastruktur für einen raschen und effizienten Abtransport zu schaffen.

 

Nach erfolgter Lageeinschätzung, des Einsatzleiters Rotes Kreuz und des leitenden Notarztes gemeinsam mit dem Feuerwehr Einsatzleiter Tunnel, wurde eine Nachalarmierung durchgeführt. Die nachrückenden Kräfte fuhren in Fahrtrichtung Deutschland ein und versorgten die bereits geborgenen Patienten in den Querschlägen. Nach erfolgter Triage und Erstbehandlung durch das Rote Kreuz, ASB und Notärzten erfolgte der koordinierte Abtransport in die jeweiligen Zielkrankenhäuser.

 

Insgesamt nahmen knapp 50 Sanitäter vom Roten Kreuz und ASB, drei Notärzte, sowie je 25 Einsatzkräfte der Feuerwehren an der Übung teil.

 

 

 

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