12.04.2018 10:42

Im Zeichen des Roten Kreuzes

mehr als 43.000 Stunden aus Liebe zum Menschen

Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 23. März in der Schattenburg Feldkirch konnte Kommandant Gerhard Kräutler zahlreiche Ehrengäste aus Politik und den befreundeten Blaulichtorganisationen sowie mehr als 80 Mitglieder der Rotkreuz-Abteilung Feldkirch begrüßen.

 

„Der Rettungsdienst unterliegt als Teilbereich der medizinischen Versorgung einem ständigen Wandel, und das in schnellerem Tempo als noch vor einigen Jahren. Es gehört zu unseren Aufgaben nicht nur darauf zu reagieren, sondern aktiv mitzugestalten“, so Kommandant Kräutler in seiner Ansprache. „Sowohl die demographische Entwicklung als auch ein stetig wachsendes Anspruchsdenken in manchen Teilen der Bevölkerung führte zu einer Steigerung der Hilfeleistungen um mehr als 10 % im Vergleich zu 2016. Gemeinsam mit dem ASB konnten aber die mehr als 27.000 Einsätze zeitnah übernommen und bewältigt werden, bislang ohne zusätzliche Ressourcen. Dies bedeutet aber nicht dass übrige Ressourcen vorhanden waren oder sind, sondern eine höhere Belastung der Freiwilligen – besonders während der Nachtdienste.

 

“Derzeit verfügt die Abteilung Feldkirch über eine Mannschaftsstärke von 185 Mitgliedern – davon 119 aktive Freiwillige, 14 Hauptberufliche sowie 52 Mitglieder in Sonderdiensten bzw. im Passivstand. Hinzu kommen durchschnittlich 35 Zivildiner. So kann eine 24-Stunden-Versorgung über das ganz Jahr hinweg sichergestellt werden. Einmal mehr konnte der Vorstand daher auf eine eindrucksvolle Bilanz der geleisteten Arbeit im Jahr 2017 verweisen. In mehr als 17.300 Alarmierungen wurden knapp 400.000 km zurückgelegt, 2.190 Nacht- sowie 414 Sonn- und Feiertagsdienste geleistet und mehr als 43.000 Einsatzstunden absolviert. 45 Arbeitstage  wendet somit ein aktives Rotkreuz-Mitglied im Rettungsdienst pro Jahr auf.

 

Dementsprechend sind langjährige, engagierte und erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine wichtige Stütze der Rotkreuz-Abteilung Feldkirch. Heuer konnte die Abteilungsführung Julia Hatzl, Manuel Walser für ihre 10jährige Mitgliedschaft, Andreas Marent und René Zwischenbrugger für die 15jährigte Tätigkeit sowie Brigitte Krestan, Wolfgang Lercher und Christopher Dolak für 20 Jahre im Dienst „Aus Liebe zum Menschen“ auszeichnen. Für besondere Leistungen wurden Andrea Viragh und Alex Ebenkofler die Verdienstmedaille in Bronze, sowie Marja Frick, Maritta Bildstein, Sabine Lampert und Thomas Hrach die Verdienstmedaille in Silber verliehen.

 

In ihren Grußworten brachten die Ehrengäste zum Ausdruck, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit nicht nur innerhalb einer Abteilung, sondern auch das Zusammenwirken mit den anderen Hilfsorganisationen ist. Freiwilligkeit und die Bereitschaft, sich für seine Mitmenschen einzusetzen sind wesentliche Eckpfeiler unserer Gesellschaft. Ein gelebtes Beispiel dafür ist die Rotkreuz-Abteilung Feldkirch auf die sich die Bevölkerung auch in Zukunft verlassen kann – rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr. 

 


INFO 2017: 

Anzahl der Alarmierungen: 17.316 (Steigerung um ca. 11 %)

Rettungs- und Krankentransporte: 10.531

Notfälle mit Sondersignal: 3.003 (Steigerung um ca. 6 % - mehr als 8 Einsätze pro Tag)

Patienten: 19.337

Gefahrene Kilometer: 395.910 km

 

 

 

 

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