„Erste Hilfe ist kinderleicht!“

Kinder sind sehr wissbegierig, wollen die Welt entdecken, Freude am Leben und Spaß haben. Dabei begeben sie sich oft in Gefahr. Mit wenig Aufwand und einfach zu erwerbendem Wissen kann oft das Schlimmste verhindert werden. In einem Erste-Hilfe-Säuglings- und Kindernotfallkurs zeigt Ihnen der Lehrbeauftragte des Roten Kreuzes die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen und die richtigen Handgriffe, sollte es doch einmal zu einem Notfall kommen. Sei es der Sturz mit dem Fahrrad, Verschlucken, Nasenbluten, eine Verbrennung oder eine plötzlich auftretende allergische Reaktion, nach einem Erste-Hilfe-Kurs wissen Sie, wie Sie Ihrem Kind helfen können. Aber nicht nur Eltern können leicht in derartige Notfallsituationen kommen. Die zum Teil sensiblen Themen werden im Kurs in Theorie und Praxis von erfahrenen Kursleitern vermittelt. Vielfältige Übungsmöglichkeiten steigern den Lernerfolg und geben Ihnen in Ihrer Rolle als Ersthelfer Sicherheit.

Unser Kursangebot finden Sie [hier].

Tipps zum Gefahrenbereich „Wasser“

Auf Kinder übt Wasser eine ganz besondere Anziehungskraft aus. Wir raten deshalb, Kinder nicht unbeaufsichtigt in der Nähe von Gewässern spielen zu lassen. Kinder ertrinken nicht nur beim Schwimmen, sondern auch beim Planschen, in der Badewanne, im Swimmingpool oder in einer Regentonne.

Immer wieder zeigt sich eines: Es passiert binnen Sekunden. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und plötzlich ist das Kind verschwunden. Mit einer Reihe von Maßnahmen könnten Unfälle mit Wasser teilweise vermieden werden.


Die Aufmerksamkeit der Aufsichtsperson ist besonders gefragt. Swimmingpools, Planschbecken oder Gartenteiche können durch Zäune, Regentonnen mit einem verschließbaren Deckel gesichert werden. Schon wenige Zentimeter Wasser reichen, damit ein Kind ertrinkt.

 

  • Tipp
    Halten Sie ein Handy bereit, um im Notfall rasch Hilfe holen zu können. Fehlt ein Kind, suchen Sie zuerst am Wasser, denn es kommt auf jede Minute an.


An das Alter des Kindes angepasste Schwimmflügel mit Sicherheitsventilen sind die einzig wahre Schwimmhilfe. Luftmatratzen, Autoreifen oder aufblasbare Gummitiere sind keine Schwimmhilfen. Das Kind kann heraus- oder abrutschen. Rechnen Sie auch nicht damit, dass Kinder in gefährlichen Situationen schwimmen. Lassen Sie Kinder so früh wie möglich schwimmen lernen und legen Sie ihnen auf Booten Schwimmwesten an.

 

  • Tipp
    Machen Sie Ihre Kinder rechtzeitig mit den Baderegeln vertraut. Sie sollten wissen, dass das Schwimmen bei Gewittern oder in der Nähe von Schleusen lebensgefährlich ist.


Bleiben Sie im Notfall ruhig. Versuchen Sie nicht, Wasser aus dem Magen oder den Lungen des Kindes zu entfernen. Kontrollieren Sie die Lebensfunktionen und führen Sie die entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen durch.

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