19.10.2008

Das Forschungsinstitut des Roten Kreuzes beim Wiener Forschungsfest am 11. und 12. Oktober 2008 auf dem Rathausplatz

Wien (Rotes Kreuz) – Das Forschungsinstitut des Roten Kreuzes (FRK) stellte im Rahmen des Forschungsfestes im Notfallparcours wichtige Entwicklungen und Instrumente eines modernen Rettungsdienstes vor.

„Forschung rettet Leben“, das weiß der Notfallmediziner und Projektleiter im Forschungsinstitut des Roten Kreuzes, Dr. Roman Fleischhackl, aus seiner Tagesarbeit und aus seiner wissenschaftlichen Tätigkeit. „Im Notfallparcours zeigen wir unter anderem, wie bei einer lebensbedrohlichen Situation jede/r Ersthelfer/in mit den richtigen Geräten zu Lebensrettern werden können. Alle Besucher/innen dieses Notfallparcours sollen hautnah erleben, welches Know-How und welche Infrastruktur hinter einem modernen Rettungsdienst stecken“, so Roman Fleischhackl. Der gezeigte Rettungswagen des Wiener Roten Kreuzes ist auch Ausgangspunkt für die einzelnen Stationen. Doch bis zum Eintreffen der Rettung vergehen wertvolle Minuten. Daher kommt der Hilfeleistung durch Ersthelfer/innen größte Bedeutung zu. Die lebensrettenden Sofortmaßnahmen des Ersthelfers sind die wichtigste Basis zum Überleben eines Notfallpatienten. Das Rote Kreuz setzt daher bei seinen Bemühungen um zeitgemäße Ersthelfer-Ausbildung seit mehr als sieben Jahren auf den Einsatz halbautomatischer, sprechender Defibrillatoren, die schon mehrfach im öffentlichen Raum Leben gerettet haben. Für die Entwicklungsarbeit im Forschungsinstitut des Roten Kreuzes (FRK) ist die enge Kooperation mit Wirtschaftpartnern (wie etwa Herstellerfirmen aus dem medizin-technischen Bereich) besonders wichtig. Denn nur diese Zusammenarbeit gewährleistet die professionelle Umsetzung zeitgemäßer Forschung zum Wohle der Menschen.

Moderne Rettungsdienste versuchen stetig, durch immer professionellere Erstversorgung und technische Entwicklungen, Folgeschäden bei Patient/innen so gering wie möglich zu halten. Mit diesen und anderen wichtigen Forschungsschwerpunkten beschäftigt sich das Forschungsinstitut des Roten Kreuzes seit über 10 Jahren sehr erfolgreich: Gemeinsam mit Sozialwissenschafter/innen, Mediziner/innen, Universitäten und anderen Institutionen entwickelt das Institut seine Forschungsschwerpunkte für die künftigen Anforderungen des  Gesundheits- und Sozialbereiches.

Das Wiener Forschungsfest 2008: Forschung zum Angreifen auf dem Rathausplatz
Am 11. und 12. Oktober (von 11.00 bis 18.00 Uhr) feierte Wien seine Forschung. Das Wiener Forschungsfest 2008 zeigte breitenwirksam die neuesten Entwicklungen der Wiener Forschung in den Bereichen Gesundheit und Sport. Im knapp 2000 m2 großen Forschungszelt gab es dazu sechs Themenstationen.


Rückfragehinweis:
Wiener Rotes Kreuz, Medienarbeit
Mag. Christina Badelt
Tel.:0664 843 91 40
E-Mail: christina.badelt@w.roteskreuz.at
www.wrk.at/frk

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