Wiener Rotes Kreuz setzt sich für faire Löhne ein
Austausch von schriftlichen Angeboten vereinbart
Wien (Rotes Kreuz) - Mit Verwunderung reagiert das Wiener Rote Kreuz auf die Meldung der Gewerkschafter, dass die Lohnverhandlungen gescheitert seien. Im Rahmen der gestrigen Erstgespräche wurde vereinbart, dass schriftliche Angebote zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber ausgetauscht werden. Dazu ist es notwendig, noch die Verhandlungsergebnisse mit den Geldgebern abzuwarten. Das Wiener Rote Kreuz ist bestrebt, seinen MitarbeiterInnen faire Arbeitsbedingungen zu bieten.
Umso mehr ruft der sachlich nicht gerechtfertige Eskalationsversuch durch die Gewerkschaften Erstaunen auf der Arbeitgeberseite hervor. "Das Rote Kreuz als Arbeitgeber muss gerade auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten sorgsam mit den zur Verfügung stehenden Mitteln umgehen, um mittel- und langfristig keine Arbeitsplätze zu gefährden. Denn nur so kann eine kontinuierliche Versorgung der Wiener Bevölkerung gewährleistet werden," betont die stv. Landegeschäftsleiterin des Wiener Roten Kreuzes, Sabine Stuifer.

