28.03.2017 11:27

Wir waren bei den Special Olympics

Die Rotkreuz-Jugendgruppen waren zur Unterstützung der AthletInnen bei den Special Olympic World Winter Games in der Steiermark.

Wir waren bei den Special Olympics

 

Man könnte sich fragen, was das Rote Kreuz mit den Special Olympics zu tun hat? Ganz einfach, seit dem Herbst 2016 ist das Österreichische Rote Kreuz und Jugendrotkreuz Special Friend bei den Olympischen Winterspielen, die in Österreich stattgefunden haben. Und mit dabei sind Jugendgruppen aus dem Roten Kreuz sowie Schulklassen, die Patenschaften mit einigen der Delegationen der 107 teilnehmenden Ländern eingegangen sind. „Für uns als Rot Kreuz Jugend Wien stand schnell fest, dass wir uns die Gelegenheit bei den Special Olympics World Winter Games mit dabei zu sein, nicht entgehen lassen wollen. Uns war klar, dass dies eine Erfahrung für uns und vor allem die Jugendlichen sein wird, die man so schnell nicht mehr vergisst.“, so Sonja Kuba, Landesjugendreferentin für Wien. „Deshalb haben wir das Thema Inklusion und die Special Olympics selbst auch zu unserem Halbjahresschwerpunkt erklärt und die Gruppenstunden dementsprechend gestaltet. Dabei standen inhaltliche Schwerpunkte genauso auf der Tagesordnung wie ein gemeinsames Training mit einer Volleyballmannschaft der Special Olympics Österreich in Wien und Vorbereitungsarbeiten um die AthletInnen aus aller Welt bei den Spielen in der Steiermark möglichst gut anfeuern zu können.

 

Am letzten Donnerstag war es dann soweit, unsere Gruppenleiter und Jugendlichen trafen sich in Wien und machten sich auf nach Schladming, wo sie die AthletInnen beim Langlaufen und Schneeschuhlauf kräftig anfeuerten. Weiter ging es nach Graz, wo am Freitag noch die letzten Bewerbe im Speed Skating und Floor Hockey stattfanden. Auch dort hieß es kräftig Stimmung zu machen, um die AthletInnen auch auf den letzten Metern zu motivieren, ihr Bestes zu geben. Nach einem gemütlichen Nachmittag in Graz ging es am Abend dann ab ins dichte Gedränge bei der Abschlussveranstaltung in der Merkur Arena. Neben dem Jubel für die sportlichen Leistungen der AthletInnen war es besonders die Stimmung, die uns als so einzigartig in Erinnerung bleiben wird. Auch die großen Andreas Gabalier und Helene Fischer Fans in unserer Runde kamen dabei voll auf ihre Kosten. 

 

Insgesamt war es für uns ein Ausflug voller faszinierender Erlebnisse und Eindrücke, die auch uns wieder einmal vor Augen geführt haben, wie wichtig es ist, dass man etwas von Herzen tut, weil man es liebt und es einen glücklich macht. Ob das nun die Arbeit im Roten Kreuz oder eben das Training bei den Special Olympics ist – das eint uns wohl alle. 

 

 

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