Die Kinder der 4. Klassen der Volksschule „Jean Pictet“, erste Wiener Volksschule mit humanitärem Schwerpunkt nach den Grundsätzen des Roten Kreuzes, bringen „Die Fliege von Alabama“ zur Aufführung
Die Jean-Pictet-Schule setzt durch die großartige Arbeit der Direktion und der Lehrkräfte die Rotkreuz-Idee in unterschiedlichen Aktivitäten gemeinsam mit den Kindern um. Gemäß den Grundsätzen des Roten Kreuzes gibt es unterschiedliche Schwerpunkte: Nach dem Motto „Wir helfen Menschen, die in Not sind“ lernen die Kinder soziale Kompetenzen Nach dem Grundgedanken „Egal wo du herkommst, wir helfen, wenn du uns brauchst“ begreifen die Kinder die Bedeutung verschiedener Kulturen und können dabei Gemeinsamkeiten entdecken. Ein weiterer Ansatz der Lerninhalte ist das Näherbringen des Mottos: „Wir helfen, mischen uns aber nicht in den Streit ein“. Dabei geht es um Gesprächsbegleitung für Kinder, aber auch um die notwendige Zeit für Konfliktbewältigung und das Reflektieren der eigenen Stärken und Schwächen.
Gezielte humanitäre und soziale Hilfeleistung verlangt naturgemäß auch ein gewisses Maß an Vorbildung und Training. „Wir wollen möglichst früh damit beginnen, den Kindern nicht nur verschiedene Kulturtechniken zu vermitteln sondern ihnen auch das nötige Bewusstsein und das handwerkliche Wissen für den persönlichen Einsatz mitgeben. Der neue Schulname ist für uns auch ein klares, äußeres Zeichen einer inneren Grundhaltung. Zum einen ist es wichtig, dass Kinder, Jugendliche und Lehrer/innen humanitäre Projekte kennen lernen und umsetzen. Zum anderen soll dadurch auch die Öffentlichkeit sensibilisiert werden: Für die Rotkreuz-Arbeit, für das Helfen und ein wertschätzendes Miteinander“, betont Frau Roswitha Metz-Barth, Direktorin der Schule und Initiatorin des Projekts.
Frau Mag. Lorenz, Leiterin des Wiener Jugendrotkreuzes, ist von der Aufführung begeistert: „Die Jean Pictet Schule zeigt mit großer Vorbildwirkung, dass die Werte des Jugendrotkreuzes in den Schulen gelebt werden.
