„Ich heiße Robert und bin seit mehreren Jahren im Bereich Logistik des KHD für das Wiener Rote Kreuz tätig. Ich konnte mir seit Längerem eine ehrenamtliche Tätigkeit vorstellen, allerdings war ich lange Jahre durch eine Managementposition beruflich so eingesetzt, dass ich dafür keine Zeit gefunden hätte. Nach meinem Wechsel in die Selbstständigkeit vor einiger Zeit war mir klar, dass ich jetzt dieses Thema „in Angriff nehmen“ möchte und habe mich bei einem Informationsabend beim Wiener Roten Kreuz über die verschiedenen Möglichkeiten informiert. Da ich mich aus verschiedenen Gründen nicht im Rettungsdienst sehe, ist der Katastrophenhilfsdienst (KHD), und hier vor allem der Bereich Logistik, für mich eine gute Gelegenheit, einen Teil meiner Freizeit „in den Dienst der Nächstenliebe“ zu stellen. Es gibt noch viele andere Bereiche innerhalb des KHD, in denen man sich engagieren kann, Technik oder WatSan beispielsweise, aber mich hat immer am meisten der Bereich Logistik interessiert: Da ich als Hobby gerne mit Oldtimer-Autobussen fahre, bin ich im Besitz der notwendigen Führerscheine, die für mich gerade bei meiner Mitarbeit in der Logistik sehr hilfreich sind, denn LKW-Fahrer sind hier u.a. besonders gefragt. Als Mitarbeiter des Bereichs Logistik arbeite ich eigentlich immer sozusagen „im Hintergrund“; mich stört das aber nicht weiter, denn ich sorge dafür, dass benötigtes Material, Zelte, Feldbetten, aber auch Treibstoff oder Verbandsmaterial und Verpflegung, rechtzeitig dort ankommt, wo es gebraucht wird, bzw. transportiere ich es mit LKWs wieder in unsere Lager, wenn ein Einsatz beendet ist. Es ist durchaus körperlich schwere Arbeit, die bei einem Einsatz als Mitglied des KHD anfällt, aber mir gefällt das Teamklima sehr gut und ich kann mir vorstellen, auch die nächsten Jahre für das Wiener Rote Kreuz im KHD / Bereich Logistik tätig zu sein.“

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