IDAH

                                         

 

Projektname

 

 

Inequalities and Multiple Discrimination in Access to Health

 

 

Acronym

 

 

IDAH

 

 

Projektlaufzeit

 

 

12/2010 –11/2011

 

 

Auftraggeber

 

 

ICMPD-International Centre for Migration Policy Development 

 

 

Projektpartner

 

 

ICMPD

 

 

FRK-Anteil

 

 

€ 27.060 Subauftrag durch ICMPD

 

 

Beschreibung

 

Ziel des europäischen Forschungsprojekts IDAH ("Inequalities and Multiple Discrimination in Access to Health") war es, Ungleichheiten und multiple Diskriminierungen im Zugang zu Gesundheitsangeboten zu untersuchen. Während Diskriminierung in der Arbeitswelt schon eingehend beforscht ist, gibt es wenige Studien, die sich mit dieser Thematik in Hinblick auf die Gesundheitsversorgung befassen. Innovativ war dabei der Fokus auf mehrfache Benachteiligungen (etwa ein Migrationhintergrund in Kombination mit Alter, Gender, Behinderung etc.). 
Das ICMPD erstellte eine Policy Analyse, das Forschungsinstitut des Roten Kreuzes führte eine Sekundärdatenanalyse durch. Weiters realisierte das FRK 25 Interviews mit AnbieterInnen im Gesundheitsbereich, NGOs, RechtsexpertInnen und Ombudsleuten, das ICMPD führte 36 qualitative Interviews mit NutzerInnen des Gesundheitswesens durch. 
Vielfältige Kommunikationsschwierigkeiten, Erfahrungen von Rassismus und direkter Diskriminierung, aber auch Angebotslücken, zuzahlungspflichtige Leistungen und mangelnde Transparenz in Bezug auf Beschwerdemechanismen erwiesen sich als wesentliche Barrieren. 
Die Ergebnisse fließen in einen europäischen Gesamtbericht ein.
  

 

Kontakt

 

 

Edith Enzenhofer (Projektleitung)

edith.enzenhofer@w.roteskreuz.at

 

+43 1 79580 – 2423

 

Mag.a Julia Edthofer (Wissenschaftliche Mitarbeit)

 

julia.edthofer@w.roteskreuz.at

 

+43 1 79580 - 2427

 

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