Gesundes Ottakring

Projektname

Gesundes Ottakring

Acronym

 

Projekthomepage

www.gesundesottakring.at

Projektlaufzeit

10/2010 bis 10/2013

Fördergeber

Wiener Gesundheitsförderung gemeinnützige GmbH

Projektpartner

 

Beschreibung

Die Wiener Gesundheitsförderung hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit Einrichtungen in den Bezirken Gesundheitsförderungsaktivitäten in der unmittelbaren Wohn- und Lebensumwelt der Menschen zu initiieren, umzusetzen und nachhaltig zu verankern und damit gesundheitsfördernde Lebenswelten zu schaffen. Das Forschungsinstitut des Roten Kreuzes wird als Kooperationspartner der Wiener Gesundheitsförderung in Ottakring Aktivitäten zum Thema Gesundheit im Stadtteil entwickeln und umsetzen. Das Projekt richtet sich speziell an jene Bevölkerungsgruppen, bei denen durch das Zusammentreffen verschiedener sozioökonomischer Faktoren die gesundheitliche sowie soziale Benachteiligung als besonders hoch angenommen werden kann. Zielgruppen sind ältere Menschen ab 60 Jahren, Kinder und Jugendliche von 6 bis 18 Jahren sowie BewohnerInnen von Gemeindebauten Mit jeder der drei Zielgruppen wird partizipativ ihre gesundheitliche Lage erhoben und es werden gesundheitsfördernde Aktivitäten in ihrem Umfeld entwickelt, die in Kooperation mit bestehenden Einrichtungen im Bezirk umgesetzt werden. Damit sollen sowohl individuelle als auch strukturelle Ressourcen gestärkt werden, um die körperliche, seelische und soziale Gesundheit der Menschen im 16. Bezirk langfristig zu verbessern.

 

Am Beginn des Projektes Gesundes Ottakring stand eine umfassende Analyse der Einflussfaktoren auf die Gesundheit der BewohnerInnen Ottakrings, die auf dem Modell zur Erklärung gesundheitlicher Ungleichheit von Andreas Mielck aufbaut. Dieses Modell beschreibt die Zusammenhänge und Wechselwirkungen zwischen sozialer Lage und Gesundheitsverhalten. Dabei wurden sowohl gesundheitsbelastende Faktoren als auch Bewältigungsressourcen der Ottakringer Bevölkerung analysiert und die Angebotsstrukturen in Ottakring recherchiert. Ziel der Analyse war, den spezifischen Bedarf an Gesundheitsförderungsmaßnahmen zu erheben und Ansatzpunkte für die Umsetzung im unmittelbaren Lebensumfeld der OttakringerInnen zu identifizieren. Die Ergebnisse der Analyse lassen auf einen Zusammenhang zwischen der sozialen Lage der Bevölkerung Ottakrings und ihrem Gesundheitsstatus schließen. Die Gesundheitsförderungsmaßnahmen werden an den genannten Belastungen ansetzen und darauf abzielen, die Bewältigungsressourcen im Sinne der Erweiterung der Handlungsspielräume zur Überwindung von Gesundheitsbelastungen und der Steigerung der Handlungskompetenz zu stärken. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden in der vorliegenden Publikation zusammengefasst.

 

Zum Download - Gesundes Ottakring Analysebericht

Kontakt

Erentraud Weiser (Projektleitung)

erentraud.weiser@w.roteskreuz.at

Katharina Resch (Wissenschaftliche Mitarbeit)

katharina.resch@w.roteskreuz.at

Kathrin Hofer (Wissenschaftliche Mitarbeit)

kathrin.hofer@w.roteskreuz.at

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