Katastrophenhilfe
Das Rote Kreuz verfügt über einen eigenen Katastrophenhilfsdienst, der für Einsätze im In- und Ausland jederzeit abrufbereit ist. Die MitarbeiterInnen in der Katastrophenhilfe sind speziell für die Bergung, die Erstversorgung und den Abtransport von Verletzten ausgebildet und gerüstet. Expertenteams sind für die Trinkwasserversorgung im Ernstfall verantwortlich. Diese "Wasserteams" des Österreichischen Roten Kreuzes haben Tausenden Opfern von Kriegen und Katastrophen das Leben gerettet - beispielweise in Polen, der Türkei und in Mosambik. Auch das Wiener Rote Kreuz hat für den Ernstfall immer alle Vorkehrungen getroffen. Über 650 freiwillige, rund 200 hauptberufliche Helferinnen und Helfer sowie etwa 150 Zivildienstleistende stehen für den Groß- bzw. Katastropheneinsatz zur Verfügung.
Die Hauptaufgabe des Bereiches Katastrophenhilfsdienst und Sonderdienst (KHD-SD) ist es, in einem Katastrophenfall oder bei anderen außergewöhnlichen Ereignissen der betroffenen Bevölkerung organisatorische, personelle sowie materielle Unterstützung schnellstmöglich zukommen zu lassen.
Zudem betreibt das Wiener Rote Kreuz auch zwei Notschlafstellen für obdachlose Männer.
Eine weitere Hauptaufgabe des KHD-SD ist die medizinische Versorgung bei zahlreichen Veranstaltungen im Rahmen von Ambulanzdiensten.
“Unsere ÄrztInnen und SanitäterInnen leisten tausende Einsatzstunden zum Wohle der BesucherInnen uund trainieren in diesem Rahmen zugleich Strukturen und Abläufe für den Realeinsatz. Unsere 40-jährige Erfahrung garantiert professionelle Planung und eine optimal auf Ihre Erfordernisse abgestimmte Abwicklung unserer Dienstleistung.
Die SAR-Suchhundestaffel (search and rescue-dogs) des Wiener Roten Kreuzes ist sowohl in der Flächensuche (z.B. nach vermissten Personen) als auch in der Trümmersuche (z.B. für den Erdbebeneinsatz) ausgebildet. Durch ständiges Training für Hunde und Hundeführer ist die Qualität der Hundestaffel sichergestellt.
Aber auch die Rotkreuz-Jugend ist sehr engagiert. Durch die aktive Teilnahme und Wissensvermittlung soll so auch die interessierte jüngere Generation zum Helfen sensibilisiert werden – mit viel Spass und gemeinsamen Aktivitäten.


