Sanitäter beim Funken
Funk ist ein unverzichtbarer Einsatzbestandteil

Der Fernmeldedienst (FMD) stellt im Einsatzfall die Funk- und Telekommunikations-Verbindung innerhalb des weltumspannenden Netzes der Rotkreuz-Organisation her. Auch die Verbindung zu anderen Einsatzorganisationen wird so sichergestellt.

Arbeit in der Mobilen Leitstelle

Einsatzsupport

Im Einsatz kann es vorkommen, dass mehr oder weniger plötzlich die Kommunikation innerhalb des Rettungsdienstes beeinträchtigt wird. Für diese Aufgabe ist der Fachbereich Einsatzsupport zuständig, die mit einem Spezialfahrzeug, der mobilen Leitstelle (MLS) einen sicheren Einsatzablauf garantiert.

Aber auch bei geplanten Einsätzen kann die bestehende Infrastruktur überfordert sein. Hierzu zählen besonders Ambulanzdienste, wo bis zu 250 zusätzliche Einsatzkräfte disponiert werden müssen. Auch in solchen Einsätzen leistet der Fachbereich entscheidende Dienste - von der Planung bis zur Umsetzung.

Kurzwelle/Amateurfunk

Mobile Funkstation

Im Alltag ist die Verbindung nach Linz ganz leicht: man nimmt das Handy und wählt. Wenn Handy- und Festnetze aber nicht mehr oder nicht mehr zuverlässig funktionieren, stellt das besonders die Einsatzkräfte vor große Probleme.

Um den Ausfall kritischer regionaler und überregionaler Kommunikationsinfrastruktur kompensieren zu können, ist das Rote Kreuz auf spezielle, weitreichende Funkstationen angewiesen. Dieser Aufgabe widmet sich der Fachbereich Kurzwelle-Amateurfunk (KW-AFU).

EDV-IT

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Maßgeschneiderte EDV-Lösungen im FMD

Elektronische Datenverarbeitung nimmt in der Einsatzführung des Roten Kreuzes einen wichtigen Platz ein. Ob flexibel erweiterbare Serversysteme zur Einsatzdokumentation, vernetzte Lösungen zur Lagedarstellung oder mobile Lösungen zur Patientendokumentation, der Fachbereich EDV-IT sorgt dafür, dass Hard- und Software im gesamten Katastrophenhilfsdienst passen.

Alarmierung

Im Einsatzfall muss es schnell gehen - sobald der Alarm da ist, müssen unterschiedlich große Gruppen an Mitarbeitern sofort alarmiert werden. Eine Telefonkette dauert lange, bei SMS hat es jeder selbst schon erlebt: Handynachrichten sind unzuverlässig, kommen manchmal viel später an, und selten auch einmal gar nicht. Dennoch sind SMS mittlerweile in allen Einsatzorganisationen als einfache und nützliche Alarmierungshilfen in Verwendung. Aber für den Ernstfall bedarf es einfacher Lösungen, die eine viel höhere Zuverlässigkeit besitzen. Das ist die Aufgabe des Fachbereichs Alarmierung, der sich zur Aufgabe gemacht hat, das Schlüsselpersonal sofort und sicher alarmieren zu können - mit Satellitenpagern.

Ausbildung

Um mit den unterschiedlichsten Fernmeldemitteln umgehen zu können, ist eine spezielle Ausbildung unerlässlich. Als Voraussetzung gelten technisches Grundverständnis, Erfahrung in Rettungsdienst und Katastrophenschutz und verantwortungsvolles Handeln unter Stress.

 

Die Ausbildung in der Bereitschaft Fernmeldedienst wird dabei sehr praxisorientiert durchgeführt, wobei sich die genauen Abläufe je nach Gruppe unterscheiden.

Aktuelles

Sanitäterin beim Funken

Technik und Wissen entwickeln sich stetig weiter. Die Bereitschaft Fernmeldedienst nimmt diese Herausforderungen als Chance wahr, um die eigenen Beiträge zur Katastrophenhilfe ausbauen und modernisieren zu können. Unter diesem Menüpunkt sind einige der aktuellen Entwicklungen der Bereitschaft dokumentiert.

Dazu zählen neue Ausbildungen, Einsätze und Übungen, also die stete Vorbereitung auf den hoffentlich niemals eintretenden Katastrophenfall.

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