Sozial betreutes Wohnen

Im Zuge der Wiener Wohnungslosenhilfe (WWH) fördert der Fonds Soziales Wien unterschiedliche Einrichtungen. Dazu zählen auch betreute Unterkünfte für betroffene Personen, unter anderem Einrichtungen für Sozial betreutes Wohnen (SOBEWO) und Wohnplätze in Übergangswohnhäusern (ÜWO). Einrichtungen für Sozial betreutes Wohnen bieten Dauerwohnplätze für ehemals wohnungslose Menschen, die aufgrund gesundheitlicher Probleme (z. B.: psychische oder chronische körperlicher Erkrankungen) nicht mehr selbstständig, ohne Betreuung wohnen können. Dabei ist es dem Fonds Soziales Wien ein besonderes Anliegen, der Würde von Menschen im fortgeschrittenen Alter ge-recht zu werden. Neben der Bereitstellung eines adäquaten Wohnplatzes sollen vorhandene Fähigkeiten für selbstständiges Wohnen weitgehend erhalten werden.

 

Übergangswohnhäuser richten sich an (akut) wohnungslose Menschen, die zukünftig wieder eigen-ständig wohnen können und wollen. Das Ziel liegt daher in der Befähigung zu einer selbstständigen Lebensführung in unbetreuten Wohnformen. Dazu sollen vorhandene Ressourcen der NutzerInnen gestärkt werden und selbstständige Aktivitäten sowie soziale Kompetenz gefördert und erlernt werden. Die KlientInnen beider Einrichtungsformen erfahren vielfältige Problemlagen die, um die oben genannten Ziele zu erreichen spezielle Interventionen unterschiedlicher Professionen erfordern.

 

Im Haus Henriette, ein sozialbetreutes Wohnhaus werden hauptsächlich Personen betreut, die wahrscheinlich nicht mehr in einer völlig eigenständig bewohnten Unterkunft leben können und daher einen Dauerwohnplatz im Haus erhalten (SOBEWO-Plätze). Für zirka ein Drittel der Bewohner dient die Einrichtung jedoch als Übergang und zur Vorbereitung auf eine eigene Wohnung (SOBEWO-aktiv-Plätze). Daher werden, um den Anforderungen der beiden Nutzergruppen gerecht zu werden und die passenden Maßnahmen zu konzipieren, im Folgenden sowohl die wesentlichsten Problemlagen von BewohnerInnen in klassischen SOBEWO-Einrichtungen als auch jene der NutzerInnen von ÜWO-Einrichtungen berücksichtigt.

 

 

Zielgruppe:

Zielgruppen sind wohnungslose, volljährige Personen nach Abklärung des Förderanspruchs im Sinne des § 7a des Wiener Sozialhilfegesetzes (WSHG) durch das Beratungszentrum Wohnungs-losenhilfe (bzWO),

  • für die nach einem (auch längerem) Unterstützungsprozess eigenständiges Wohnen in einer unbetreuten Wohnform wieder möglich ist, das Angebot der Übergangswohnhäuser jedoch keine adäquate Option darstellt

oder

  • die aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters, (chronischer) psychischer und physischer Erkrankungen, Folgeerscheinungen (langandauernder) Obdachlosigkeit, Folgeerscheinungen etwaigen Suchtmittelkonsums oder anderer Faktoren einen dauerhaften Wohnplatz in einer betreuten Einrichtung benötigen,
  • sofern sie physisch und psychisch in der Lage sind, ihre Grundbedürfnisse – mit ein wenig Unterstützung – weitgehend selbstständig zu befriedigen.

 

Plätze:

  • 60 Kleinwohnungen mit einer Größe jeweils zwischen 21 und 31 Quadratmeter
  • davon 6 barrierefrei
  • und 4 rollstuhlgerecht

 

Öffnungszeiten:

24h geöffnet

365 Tage/Jahr

 

 

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