Erfrierungen

Wer gerne lang draußen im Schnee und in der Kälte unterwegs ist, läuft Gefahr, Erfrierungen zu erleiden – wie Sie helfen können, lesen Sie hier.

 

Erinnern Sie sich noch? Als Kinder haben wir viele Stunden im Freien verbracht. Und im Winter, wenn Schnee lag, machte es doppelt Spaß: Schneeballschlacht, Schneemann bauen oder doch lieber ein Iglu? Schnell war die Zeit vergessen, waren die Handschuhe und Stiefel durchnässt, die Nase rot und die Lippen blaurot. Ein prickelnder Schmerz in Fingern und Zehen war fühlbar. Zu Erfrierungen kommt es, wenn eine Person über mehrere Stunden extremer Kälte ausgesetzt ist. Starker Wind in Verbindung mit niedrigen Außentemperaturen und zu leichter Bekleidung begünstigen Erfrierungen.

Die Symptome für Erfrierungen sind

  • Gefühllosigkeit
  • Blässe
  • Prickelnde Schmerzen
  • Blaurote Verfärbung

Am häufigsten betroffen sind vorstehende Körperteile wie

  • Finger
  • Zehen
  • Nase
  • Ohrmuscheln

Doch was ist zu tun, wenn der Verdacht einer Erfrierung besteht?

  • Erhalten Sie die Körperwärme, indem Sie nasse Kleidungsstücke entfernen und die betroffene Person zudecken.
  • Verabreichen Sie warme, gezuckerte, alkoholfreie Getränke wie zum Beispiel Tee.
  • Bei Blasenbildung versorgen Sie die Wunde mit keimfreier Wundauflage.
  • Setzen Sie einen Notruf unter 144 ab oder suchen Sie einen Arzt oder eine Ärztin auf.

 

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