„Wir können stolz sein.“

Harald Pfertner
Harald Pfertner - Leiter des Bereichs Gesundheits- und Soziale Dienste im Wiener Roten Kreuz

96 Prozent der Wienerinnen und Wiener, die Leistungen der mobilen Pflege und Betreuung beziehen, sind damit sehr zufrieden oder zufrieden. Dies ergab eine Umfrage im Auftrag des Fonds Soziales Wien. Dabei wurden 3.700 KundInnen befragt. Nun liegen die überaus erfreulichen Detailergebnisse zu den Leistungen des Wiener Roten Kreuzes vor. Der Leiter des Bereiches Gesundheits- und soziale Dienste (GSD) Harald Pfertner hat im Interview allen Grund, stolz auf die Leistungen seiner KollegInnen zu sein.

 

Wie beurteilen Sie die Umfrage-Ergebnisse?

Harald Pfertner: Für den Bereich GSD des Wiener Roten Kreuzes wurde die Arbeit des Heimhilfedienstes bewertet und damit die Leistung von insgesamt 400.000 Arbeitsstunden der KollegInnen. Der Vergleich zur Umfrage von 2012 macht nicht nur sicher, sondern auch stolz. Sowohl bei der Zufriedenheit unserer KlientInnen, als auch bei der Zahl derer, die unsere Leistungen weiterempfehlen, konnten wir im Vergleich zu 2012 auf sehr hohem Niveau um knapp 6 Prozent zulegen. Die Beurteilung der Leistungen mit der Gesamtnote 1,4 ist hervorragend. Zusätzliches Gewicht erhält diese Anerkennung durch die Tatsache, dass die Zahl der KlientInnen gestiegen ist.

 

Wodurch punkten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des GSD im Besonderen?

Harald Pfertner: Die KollegInnen wurden positiv beurteilt für ihre Freundlichkeit, für ihr Einfühlungsvermögen  und die Bereitschaft, auf Bedürfnisse besonders einzugehen, sowie für den überaus respektvollen Umgang mit ihren KlientInnen. Dafür möchte ich ihnen ausdrücklich danken. Mit dieser kompetenten Betreuung sorgen sie bei immer mehr Menschen dafür, dass sie in ihrer gewohnten Umgebung bleiben können.

 

Bei einer Gesamtnote von 1,4 erlauben Sie die Frage: Was fehlt noch für die glatte Eins?
 
Harald Pfertner: Zwei Wünsche haben jene KlientInnen, die nicht ganz zufrieden sind: Der Wunsch nach der einen, immer gleichbleibenden Betreuungsperson und der Wunsch nach steter Pünktlichkeit. Beim ersten Wunsch machen Urlaube, Krankenstände und gelegentlich organisatorisch erforderliche Änderungen einen Strich durch die Rechnung. Bei der Pünktlichkeit sind es neben den Staus im Straßenverkehr und Störungen bei den Öffis auch akut erforderliche Verlängerungen von Einsätzen. Mit dem Wissen, dass sich diese Hindernisse nur schwer vermeiden lassen, ist die hundertprozentige Zufriedenheit unserer KlientInnen aber weiterhin unser oberstes Ziel.

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